Aladoo: Neues Auktionsportal am Start

Das Portal Aladoo könnte auch in Deutschland zu einem neuen Vertriebsweg der Touristik werden
Das Portal Aladoo könnte auch in Deutschland zu einem neuen Vertriebsweg der Touristik werden. Foto: Aladoo

Nach dem erfolgreichen Start in den Niederlanden will das Auktionsportal Aladoo (www.aladoo.de) nun auch in Deutschland Fuß fassen. Das Portal sieht sich als alternativer Vertriebsweg für Leistungsträger, die Über- und Restkapazitäten vermarkten und auf diese Weise neue Kunden für sich gewinnen wollen.

Laut Geschäftsführer Geerd Peeters bietet Aladoo „ein umfangreiches Angebot für eine spontane Zielgruppe“, die auf der Such nach „Impulsen und Ideen für den Urlaub und die Freizeit sucht. „Wir sprechen vor allem Menschen an , die ihre Freizeit schnell und unkompliziert planen möchten.“ Die Gefahr, mit dem Konzept zur Resterampe der Touristik zu werden, sieht Peeters nicht. Die angestrebte Zielgruppe  suche weniger das günstigste Angebot, als vielmehr „einen schnellen, unkomplizierten und spontanen Weg“, die eigene Freizeit zu gestalten. Der Claim von Aladoo: „Entdecken. Ersteigern. Erleben.“

Die Auktionen auf Aladoo starten bei null Euro, einen Mindestpreis für die Angebote gibt es nicht. Was wie ein Schnäppchenportal klingt, ist am Ende aber keines. Die Erfahrungen in den Niederlanden hätten gezeigt, dass die am Ende gezahlten Preise „oft nicht sehr weit von den tatschlichen Preisen“ entfernt seien, berichtet Peeters. In Holland kann Aladoo mit dem Portal www.vakantieveilingen.nl inzwischen auf monatlich mehr als vier Millionen Nutzer verweisen. Angeboten werden pro Monat etwa 100.000 Auktionen aus der Welt der Freizeit und Touristik, darunter etwa Event-Tickets sowie Hotel- und Reiseangebote.