Anton Maichle

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Grafik mit einem Fußball und einem Hintergrund in Türkis, der geometrische Linien und die Zahl vier zeigt.
Anton Maichle und sein Selfie mit seinem Lieblingstier, einem Elefanten, in Thailand
Anton Maichle und sein Selfie mit seinem Lieblingstier, einem Elefanten, in Thailand. Foto: privat

ta fragt Counter-Experten Anton Maichle. Gut gelaunt und voller Energie: So kennt man Anton Maichle. Bereits am 11. April 1981 hat Maichle ein Reisebüro in Biberach eröffnet.

Wo würden Sie hinreisen, wenn Geld keine Rolle spielt?
Ein Tourismusflug ins Weltall – das würde mich sehr reizen. Den blauen Planeten von oben zu sehen und mal nicht auf ihm zu stehen, wäre mein Traum. Das Weltall, das Universum, die Sterne und die Milchstraße haben schon immer eine besondere Faszination auf mich ausgeübt.

Was war Ihre schönste Inforeise?
Gigantisch war einst eine Motorrad-Info auf dem Highway No.1 von San Francisco nach San Diego mit FTI. Wir waren zwölf Teilnehmer und jeder konnte sich vorher aus dem Katalog des Veranstalters sein Motorrad für die Tour aussuchen. Ich habe keine Harley, sondern eine Indian gewählt. Den Highway No.1 würde ich der Route 66 immer vorziehen, da er am Wasser entlang geht.

Was war Ihr ungewöhnlichstes Essen auf Reisen?
Heuschrecken habe ich schon in Thailand gegessen, sie schmecken wie Erdnüsse. Dann wurden in Südafrika mal gegrillte fette Raupen angeboten. Das sah brutal aus und ich habe sie nicht probiert.

Was ist ein tolles Reiseziel, das Ihrer Meinung nach nur wenige auf dem Schirm haben?
Hier muss ich an Rumänien und Albanien denken. Ich habe gehört, dass es noch einige unbebaute Strandabschnitte gibt und dass die Ziele relativ preisgünstig sind. Solange eine Destination noch nicht so überlaufen ist, sind auch die Mitarbeiter vor Ort nett.

Was darf in Ihrem Reisekoffer nicht fehlen?
Ich habe eigentlich immer eine Ausgabe von touristik aktuell und eine Flasche Rotwein mit im Gepäck. So kann ich, selbst wenn ich spät ankomme, mich mit einem Glas Rotwein auf den Balkon setzen und herunterkommen.

Was war die ungewöhnlichste Buchung, die Sie je für einen Kunden getätigt haben?
Ganz klar eine Reise im Privatjet Alfred Ballin von Hapag-Lloyd. Die Tour hieß „Traumzeit Australien und Neuseeland“ und hat für drei Wochen rund 170.000 Euro gekostet.

Wo gibt es weltweit die beste Bar?
Mein Tipp ist die La Bodeguita del Medio in Havanna. Es ist eine urige Kneipe in der Altstadt mit vielen Hemingway-Devotionalien. Sie ist untrennbar mit dem Schriftsteller verbunden. Natürlich muss man hier mal einen Mojito probieren.

Wie werden Sie nervige Kunden los?
Ich biete dann einfach Wanderurlaub an, wenn die Kunden eigentlich Badeurlaub möchten …