ASR: Baumgarten fliegt, Pfefferlein geht

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Ein Fußball schwebt über einem grünen Spielfeld mit einer großen, stilisierten Zahl zwei im Hintergrund.
Sie werden keine Freunde mehr (von links): Norbert Pfefferlein mit Anke Budde und Jochen Szech
Sie werden keine Freunde mehr (von links): Norbert Pfefferlein mit Anke Budde und Jochen Szech. Foto: mg
Sie werden keine Freunde mehr (von links): Norbert Pfefferlein mit Anke Budde und Jochen Szech
Sie werden keine Freunde mehr (von links): Norbert Pfefferlein mit Anke Budde und Jochen Szech. Foto: mg

Grund für die radikale Entscheidung des früheren ASR-Präsidenten ist die Kündigung der langjährigen Geschäftsstellenleiterin Gabriele Baumgarten. Diese ist offenbar ohne sein Wissen erfolgt, die Entscheidung fällten ASR-Präsident Jochen Szech (Go East Reisen) und Schatzmeisterin Anke Budde (Reisebüro Budde). „Damit gibt es zwischen mir und dem Präsidenten und der Schatzmeisterin keinerlei Vertrauensverhältnis mehr“, betont Pfefferlein.

Budde zufolge wurde Baumgarten „gemäß der gesetzlichen Vorgaben fristgemäß gekündigt“, ob es einen Nachfolger gibt, ist offen. Baumgarten war über Jahre hinweg das eigentliche Gesicht des Verbandes: Sie machte unter verschiedenen Präsidenten die Basisarbeit und organisierte unter anderem Klausurtagungen, Messestammtische und Workshops.

Als Grund für die Kündigung gibt Präsident Szech an, „die Verbandsstruktur in seinem ehrenamtlichen wie hauptamtlichen Personal“ neu ordnen und „den Bedürfnissen unserer kleinen und mittleren Mitglieder“ anpassen zu wollen. Dazu gehöre „eine sehr moderate neue Beitragsordnung“. Warum ausgerechnet mehr Geld zum Rauswurf von Baumgarten geführt haben soll, bleibt offen.

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Eine lächelnde Flugbegleiterin in roter Uniform steht vor einem Freebird-Logo und präsentiert ein Buchungsangebot für Flüge.

Ex-Präsident Pfefferlein hatte mit einer obskuren Aktion bei der Wahl im Herbst 2015 in Leipzig maßgeblich dazu beigetragen, dass Szech Präsident des ASR wurde: Er zog in letzter Sekunde seine Kandidatur als Präsident zurück und empfahl den Mitgliedern, Szech zu wählen. Ziel war damals, die Kandidatur der Reisebüro-Inhaberin Marija Linnhoff zu untergraben.

Linnhoff gründete inzwischen den Verband unabhängiger selbstständiger Reisebüros (VUSR). Mit ihm sorgte sie jüngst durch ihren überraschenden Erfolg einer Online-Petition gegen die Pauschalreiserichtlinie für Furore. Details dazu gibt es hier.