Corona: Reisebüros in Sachsen dürfen öffnen

In Sachsen können Reisebüros nach derzeitigem Stand wieder Kunden empfangen
In Sachsen können Reisebüros nach derzeitigem Stand wieder Kunden empfangen. Foto: Rattankun Thongbun/iStockphoto

Reisebüros in Sachsen sollen ab dem 14. Januar unter bestimmten Bedingungen wieder öffnen dürfen. So sieht es die neue Corona-Schutzverordnung des Landes vor, die am Mittwoch (12. Januar) im sächsischen Kabinett beschlossen werden soll.

Die Öffnung ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft: Reisebüros müssen die 2G-Regeln einhalten. Darüber hinaus darf eine bestimmte Überlastungsstufe nicht überschritten sein. Diese gilt, wenn die Corona-Inzidenz höher als 1.500 ist oder wenn mehr als 1.300 Betten in Kliniken mit Covid-19-Patienten belegt beziehungsweise mehr als 420 Intensivbetten ausgelastet seien, heißt es in Medienberichten.

Corona-Schutzverordnung: Lockerungen für Reisebüros

Nach derzeitigem Stand (10. Januar) könnten demnach Reisebüros wieder Kunden empfangen. Sollte die Überlastungsstufe wieder überschritten werden, müssen sie jedoch wieder schließen.

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Unter anderem beim Verein Dresdner Reisebüros zeigt man sich ob der neuen Schutzverordnung erleichtert. Dessen Mitglieder hatten sich nach Inkrafttreten der aktuellen Corona-Schutzverordnung im November 2021 mit einem Offenen Brief an die sächsische Landesregierung gewandt und Erklärungen gefordert – zum Beispiel weshalb Reisebüros schließen mussten, während zahlreiche Geschäfte aus dem Einzelhandel öffnen durften.

Die Kritik war jedoch ohne großen Erfolg verhallt. Und auch ein Eilantrag gegen die Corona-Notfallverordnung im Freistaat scheiterte. Anfang Dezember hatte das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Bautzen entschieden, dass eine Schließung der Reisebüros rechtmäßig sei.

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