„Viel los war bei uns in den vergangenen Wochen. Besonders stressig war es, als die Hälfte unseres Teams, inklusive meiner beiden Ansprechpartner, bei einer Inforeise auf der Sea Cloud II unterwegs war. Da war ich anfangs sehr nervös und hatte Angst, dass etwas schiefgehen könnte. Doch tatsächlich hat alles gut funktioniert. Auch habe ich gerade in dieser Zeit eine Menge dazu gelernt.
Nach wie vor bin ich sehr glücklich mit meiner Entscheidung, eine Ausbildung im Reisebüro zu machen – und insbesondere bei Reisebüro Stiefvater. Zwei Ansprechpartner kümmern sich um mich, aber natürlich kann ich jederzeit alle Kollegen um Hilfe bitten. Wenn ich eine neue Anfrage zur Bearbeitung habe, bekomme ich ein kurzes Briefing für die jeweilige Destination. Gestern haben wir uns Punta Cana und Dubai auf der Karte angeschaut und überlegt, welches Zielgebiet die Wünsche des Kunden am besten erfüllt. So kann ich mir viel Destinationswissen aneignen, das mir auch in der Berufsschule zugutekommt.
Fokus auf Destinationen im Mittelmeerraum
Dort liegt der Fokus gerade auf den Destinationen im Mittelmeerraum. Mit den Lehrern bin ich wirklich zufrieden. Unser Klassenlehrer hat mehr als 30 Jahre Erfahrung und hat schon meine Teamleiterin ausgebildet. Ab und zu erzählt er uns im Unterricht die ein oder andere Anekdote.
Natürlich ist nicht immer alles einfach. Ich habe gelernt, dass man auch über sich hinauswachsen muss, zum Beispiel beim Kontakt mit Kunden. Dort gilt es dann, ein Pokerface zu bewahren, damit der Kunde nicht merkt, dass ich bei verschiedenen Destinationen und Fragen noch nicht über ein breit gefächertes Allgemeinwissen verfüge. Diese Situationen sind oft lehrreicher, als man zunächst denkt.
Auch in unserem Büro wird es nie langweilig. Ich habe zum Beispiel auch schon eine Kundin erlebt, die ihren Flug verpasst hat, weil sie einen Tag zu spät am Flughafen war. Gestern hing ich fast zwei Stunden bei einem Veranstalter in der Warteschleife, obwohl ich nur eine Frage bezüglich eines Transfers klären wollte.
Spezielle Kunden
Auch mit einem sehr unhöflichen Kunden hatte ich bereits Kontakt. Er hatte einen Termin mit meinem Kollegen ausgemacht, der sich jedoch etwas verspätete. Der Kunde ging und sagte, wenn er wiederkomme und der Kollege noch nicht bereit wäre, würde etwas passieren. Das war anfangs erschreckend, aber ich habe es dennoch geschafft, höflich zu bleiben.
Am 16. Dezember haben wir eine Weihnachtsfeier mit
allen Kollegen, auf die ich mich sehr freue. Dort stelle ich mich dann einer neuen Herausforderung:
Im Reisebüro Stiefvater ist es Tradition, dass Azubis und neue Mitarbeiter bei der Feier etwas aufführen. Wir haben uns etwas ausgedacht. Was es ist beziehungsweise war, verrate ich im nächsten Artikel.“


