Sören Hartmann wird nicht für eine dritte Amtszeit als Präsident des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) kandidieren. Nach zwei Amtszeiten und fünf Jahren an der Spitze des Verbands hat er die Mitglieder in der vergangenen Woche über seine Entscheidung informiert.

Bei der turnusgemäßen Mitgliederversammlung im Dezember wählen die Mitglieder des BTW das Präsidium neu. Dabei steht auch die Wahl des Präsidenten an.
Hartmann zieht nach fünf Jahren an der Verbandsspitze eine positive Bilanz. In seiner Amtszeit habe sich der BTW organisatorisch neu aufgestellt und seine Mitgliederzahl verdoppelt. Inzwischen gehören elf Mitgliedsverbände zum Dachverband. Damit spricht der BTW nach eigenen Angaben mittelbar für mehr als 65.000 Akteure der Tourismuswirtschaft.
„Als ich das Amt übernommen habe, war mein Ziel klar: Die Tourismuswirtschaft braucht im politischen Berlin eine Stimme, die gehört wird. Heute kann ich sagen: Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, sagt Hartmann, der der Branche auch nach Ende seiner Amtszeit eng verbunden bleiben will. Die politischen Herausforderungen für die Touristikbranche seien groß und lassen sich nur gemeinsam lösen. „Genau deshalb haben wir den BTW als schlagkräftige Organisation neu aufgestellt.“
Gespräche mit möglichen Kandidaten laufen
BTW-Generalsekretär Sven Liebert bedauert Hartmanns Entscheidung, zeigt zugleich aber Verständnis für dessen persönliche Pläne. „Ich bin Sören Hartmann für die enge, vertrauensvolle und immer wertschätzende Zusammenarbeit sehr dankbar. Wer Sören Hartmann kennt, weiß, wie viel Herzblut er in dieses Amt investiert hat“, sagt Liebert.
Wer Hartmann im Präsidentenamt nachfolgen wird, ist derzeit noch offen. Das Präsidium berät über die Nachfolge. Nach Angaben von Liebert gibt es bereits Gespräche mit möglichen Kandidatinnen und Kandidaten. Bis zur Mitgliederversammlung im Dezember bleibt Hartmann im Amt.




