Kunden akzeptieren mehrheitlich Service-Gebühren

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Ein Fußball schwebt über einem grünen Spielfeld mit einer großen, stilisierten Zahl zwei im Hintergrund.
Laut der Studie hat eine deutliche Mehrheit der Befragten kein Problem mit einer Service-Gebühr im Reisebüro
Laut der Studie hat eine deutliche Mehrheit der Befragten kein Problem mit einer Service-Gebühr im Reisebüro. Foto: MathiasPodstawka

Der ewige Streit um die Erhebung einer Service-Gebühr im Reisebüro geht in die nächste Runde: Laut einer aktuellen Studie des Forschungsinstituts Centouris sind mehr als 60 Prozent der Befragten bereit, eine Service-Gebühr am Counter zu bezahlen.

Auf die Frage „Sind Sie bereit für die Dienstleistung eines Reisebüros eine Service-Gebühr zu zahlen?“ antworten 49 Prozent der mehr als 1.500 Befragten mit „Ja, aber nur wenn ich eine Reisebuchung abschließe.“ Zwölf Prozent der repräsentativen Umfrage gaben sogar an: „Ja, unabhängig vom Abschluss einer Buchung.“ Die deutliche Minderheit, nur 39 Prozent, lehnen eine mögliche Service-Gebühr konsequent ab.

„Die Zahlen bieten eine gute Grundlage für zukünftige Diskussionen zum Thema Service-Gebühren“, so Centouris-Geschäftsführer Stefan Mang. Er hat die Studie „Customer Insights 2022“, die im Rahmen des Projekts „Reisezukunft“ entstanden ist, durchgeführt und kürzlich auf den RTK-Dialogtagen in Antalya vorgestellt. Mehr über die Centouris-Studie, die sich auf die zukünftigen Anforderungen an das Reisebüro aus Kundensicht konzentriert, lesen Sie in der kommenden Ausgabe von touristik aktuell.

Für Mang ist klar: „Es herrscht ein zunehmender Digitalisierungsdruck durch Online-Kanäle auf den Reisevertrieb.“ Reisebüros müssten sich den Entwicklungen dringend anpassen. Denn nur so könne die Zukunftsfähigkeit des stationären Reisevertriebs gesichert werden.