Die Initiatoren des Reisebüro-Tags in Duisburg haben einen ersten Schritt für mehr Gemeinsamkeit vollzogen: Die bisherigen Gruppen IGFR, IG Reisebüro und „Ja, ich buche im Reisebüro“ agieren künftig als Interessenvertretung „Von Reisebüros – für Reisebüros“. Nach vielen Wochen der Annäherung mit vielen kontroversen und konstruktiven Gesprächen sei man zu der Erkenntnis gekommen, „dass uns ein neu gegründeter Verband derzeit nicht helfen würde“, heißt es zur Begründung in einem Statement.
Vielmehr wolle man versuchen, gemeinsam mit dem ASR und dem DRV nach Synergien zu suchen. Zudem müsse analysiert werden, was diese Verbände sowie Ketten und Kooperationen leisten könnten, „um die wichtigen, zum Teil existenziell gefährdenden Parameter für Reisebüros zu verbessern und uns zu unterstützen“.
Fest steht aus Sicht der Initiatoren des Reisebüro-Tags, dass der klassische Counter-Vertrieb „dringend eine eigene unabhängige Stimme“ benötige. Genau an diesem Punkt soll deshalb die neue Interessensvertretung ansetzen. „Wir wollen ein Bindeglied zwischen Verbänden, Kooperationen und Reiseveranstaltern sein, um im Dialog die Herausforderungen gemeinsam anzugehen“, heißt es in dem Statement.
Zu den zentralen Themen der Initiative zählen:
- auskömmliche Provisionen
- Abschaffung des Malus
- Kataloge ohne Direktbuchungsbuchungshinweise
- Kundenadressen dürfen nicht für Direktwerbung genutzt werden
- Rückvergütern muss Einhalt geboten werden
- Preisgleichheit für alle Vertriebskanäle
- Starkes Bekenntnis zum Reisebürovertrieb
- X-Veranstalter müssen einheitlich über Konditionen informieren




