Vor dem Hintergrund der mutmaßlichen Datenweitergabe von RTK an die FTI Group zieht der mobile Vertriebsspezialist Solamento Konsequenzen und verlässt die Reisebüro-Kooperation. Auf Anfrage teilt Geschäftsführer Sascha Nitsche mit, RTK fristgerecht zum 31. Oktober dieses Jahres zu verlassen. Er habe seine Entscheidung bereits in der vergangenen Woche RTK mitgeteilt.
„Ob und wie die Daten am Ende mutmaßlich gegen mich Anwendung gefunden haben, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht feststellen“, sagt Nitsche. Da das Ganze fünf bis acht Jahre zurück liege, sei das auch müßig zu eruieren. „Ich denke, da sind andere Verbindungen und Beteiligungen stärker getroffen.“
Er ziehe die Reißleine, da eine Kooperation für andere Werte stehen solle. „Der Rest muss von den Beteiligten jetzt selbst aufgearbeitet werden“, sagt Nitsche. Er halte den Fokus auf sein Unternehmen und werde künftig selbst für seine mobilen Reiseberater mit den Veranstaltern verhandeln.


