Anex Tour: „Wollen uns stabil weiterentwickeln“

Frauen in einem Büro vor Computern
Vertriebsabteilung der Anex-Gruppe in Düsseldorf: Der Veranstalter setzt auf eine Top-Unterstützung der Reisebüros. Foto: mg

Im Vergleich zu anderen Veranstaltern ist die Anex-Gruppe in Deutschland noch sehr jung. Aber sie habe sich seit dem Start im Jahr 2016 inzwischen „gut etabliert“. Davon ist Yasir Karacor, seit Dezember 2023 Chef in der Düsseldorfer Zentrale überzeugt. Sein Ziel: „Wir wollen uns jetzt kontinuierlich und stabil weiterentwickeln.“

Dabei gehe es auch darum, die einzelnen Marken Anex Tour, Bucher, Neckermann Reisen und Öger Tours klarer zu positionieren, erklärt Karacor im Interview mit touristik aktuell. Allerdings sei es „gar nicht so einfach, die Marken zu separieren“. Denn die Technik der Branche entwickele sich rasant, auch die Arbeitsprozesse veränderten sich. „Insofern funktioniert die frühere Aufteilung, wie etwa Bucher als reiner Last-Minute-Veranstalter, nicht mehr so wie einstmals“, so Karacor.

Marken sollen sich Konkurrenz machen

Alles über einen Tisch sei allerdings auch keine Lösung. „Wir haben uns dafür entschieden, dass Anex Tour, Neckermann Reisen, Öger Tours und Bucher mit unterschiedlichen Incoming-Agenturen zusammenarbeiten – und damit zum Großteil auch einen unterschiedlichen Einkauf haben“, erklärt der Manager. Denn das sorge für Konkurrenzkampf.

Effizienz durch gemeinsamen Flugeinkauf

Die Effizienz komme vor allem durch einen gemeinsamen Flugeinkauf, so die Strategie von Karacor. „Wir haben unsere Festkontingente für 2025 deutlich nach oben gefahren. Und jede Marke kann zu gleichen Preisen darauf zugreifen.“

Was der Deutschland-Chef über das Revival von Neckermann Reisen, den nächsten Sommer, die finanzielle Situation der Veranstaltergruppe in Deutschland und die Pläne im Vertrieb sagt, lesen Sie in der jüngsten Ausgabe von touristik aktuell (ta 03/2025) sowie im E-Paper.

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