DB: Rechte Rheinstrecke fünf Monate gesperrt

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Das Foto zeigt den Rhein, der sich im Mittelrheintal an der Loreley in einer markanten Kurve entlangschlängelt, mit steilen Felswänden, bewachsenen Hügeln und einem vorbeifahrenden Frachtschiff – ein bekanntes Wahrzeichen in Rheinland-Pfalz.
Blick auf die Loreley im Mittelrheintal: Die rechtsrheinische Bahnstrecke wird viele Monate gesperrt. Foto: rie

Die Deutsche Bahn hat ihre nächste Großbaustelle angekündigt. Vom 10. Juli bis zum 11. Dezember 2026 wird die viel befahrene Bahnstrecke am rechten Rheinufer zwischen Troisdorf und Wiesbaden saniert. Die fünfmonatige Sperrung hat auch touristische Auswirkungen, denn das Mittelrheintal ist ein beliebtes Reiseziel.

Ausfälle im Nah- und Fernverkehr

Laut Bahn zieht die Sanierung des rund 160 Kilometer langen Bahnkorridors viele Änderungen und Einschränkungen im Zugverkehr nach sich. Auf den Fernstrecken komme es zu Umleitungen und teilweise zu Ausfällen, heißt es.

So starten und enden die Züge zwischen Berlin und Bonn sowie zwischen Norddeich Mole und Koblenz in Köln, die ICE-Sprinter Bonn–Berlin entfallen komplett. Die Züge von und nach Luxemburg starten und enden in Koblenz statt in Düsseldorf und die ICE-Züge zwischen Dresden und Wiesbaden verkehren direkt von Wiesbaden nach Frankfurt/Main, der Halt in Mainz entfällt.

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Zahlreiche Ersatzbusse unterwegs

Auch im Regionalverkehr gibt es umfangreiche Änderungen. Während auf der rechten Rheinstrecke keine Züge fahren, besteht auf der linken Seite laut DB „ein stabiles Grundangebot“. Als Ersatz für gestrichenen Zugverbindungen werde ein „leistungsstarker Ersatzverkehr mit modernen Bussen“ eingerichtet. Insgesamt sollen elf Buslinien unterwegs sein, darunter zwei Expresslinien zwischen Wiesbaden und Koblenz sowie zwischen Koblenz und Troisdorf.

Die Fahrplandaten sind zum Teil bereits in den Auskunftsmedien der Bahn eingepflegt. Vor allem für den Ersatzbusverkehr erfolge dies allerdings erst „nach Abschluss der Feinplanung“ im Frühjahr.

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