Wer in den diesjährigen Sommerferien am Urlaubsort einen Mietwagen braucht, muss in vielen beliebten Zielen tiefer in die Tasche greifen. Laut einer aktuellen Preisauswertung des Ferienauto-Spezialisten Sunny Cars kostet ein Kleinwagen für eine Woche in fast allen europäischen Topzielen inzwischen mindestens 340 Euro. Besonders teuer wird es auf Inseln: Auf Mykonos zum Beispiel liegen die Wochenpreise bei 502 Euro, auf Sizilien bei 527 Euro.

Inseln treiben das Preisniveau
Auffällig hoch sind die Preise auch auf Ibiza, wo ein Kleinwagen für eine Woche im Moment knapp 650 Euro kostet. Hintergrund ist eine neue gesetzliche Obergrenze für Mietwagen auf der Baleareninsel, durch die sich der Flottenbestand laut Sunny Cars um 40 Prozent verringert hat.
Vergleichsweise moderat bleiben dagegen die Raten in den USA: In Miami werden 390 Euro fällig, in Los Angeles 421 Euro. Gran Canaria gehört mit 185 Euro zu den wenigen Inselzielen, in denen Mietautos sogar leicht günstiger geworden sind.
„Wir empfehlen eine frühzeitige Buchung“
Auch in anderen klassischen Sommerdestinationen zeigt der Trend nach oben. Auf Mallorca stieg der Wochenpreis im Jahresvergleich von 297 auf 341 Euro, auf Madeira von 424 auf 518 Euro. In Rom kletterten die Kosten von 335 auf 447 Euro. Griechenland bleibt ebenfalls teuer: In Athen kostet der Kleinwagen 435 Euro, auf Kreta sind es 461 Euro. „Gerade in beliebten Zielen empfehlen wir nach wie vor eine frühzeitige Buchung, um das Wunschfahrzeug zu erhalten“, so Sunny-Cars-Geschäftsführer Thorsten Lehmann.
Zugleich verschiebt sich die Nachfrage leicht: Fernreisen verlieren etwas an Anteil, während nähere Ziele in Europa stärker gefragt sind. Als aufstrebende Mietwagen-Destinationen nennt die Auswertung Irland, Marokko und Montenegro.
Für die Analyse hat Sunny Cars aktuelle Buchungspreise für Anmietungen im Zeitraum vom 1. bis 8. August 2026 herangezogen.


