Mo 14.12.15

Ägypten: Mehr Sicherheit an den Airports


Ahmed Abd Alla, Gouverneur der Red-Sea-Region (rechts) mit Tamer Marzouk, Chef des Fremdenverkehrsamts Ägypten in Berlin.<br>Foto: mg

Ahmed Abd Alla, Gouverneur der Red-Sea-Region (rechts) mit Tamer Marzouk, Chef des Fremdenverkehrsamts Ägypten in Berlin.
Foto: mg

Die Sicherheit ägyptischer Flughäfen soll mit Hilfe internationaler Partner weiter verbessert werden. Mit im Boot sind dabei auch deutsche Sicherheitsbehörden unter anderem von der Bundespolizei. Dies kündigte Ahmed Abd Alla, Gouverneur der Red-Sea-Region, während eines Besuchs in Deutschland an.

Grundlage dafür sei der Bericht einer Delegation aus Deutschland, bei der unter anderem Vertreter deutscher Charterfluggesellschaften, des DRV sowie der Bundespolizei die Sicherheit an den Flughäfen in Hurghada und Marsa Alam untersucht haben.

Der Bericht zeige, dass die Sicherheitsmaßnahmen in Hurghada und Marsa Alam „größtenteils in Ordnung sind“ und notwendige Verbesserungen „in Teilbereichen“ sehr schnell vorgenommen werden könnten, um dem internationalen Standard zu entsprechen, berichtete Abd Alla.

So müsse die Schulungsfrequenz der Angestellten und die Zahl weiblicher Mitarbeiter erhöht werden. Zudem sollen internationale Sicherheits-Teams regelmäßig Kontrollen durchführen. Die Empfehlungen würden unmittelbar umgesetzt. „Wir sind für diese Hilfe sehr dankbar“, betonte der Gouverneur bei seinem Besuch in Frankfurt.

Ziel des Besuchs war, sich mit Vertretern von Reiseveranstaltern und Airlines über die aktuelle Situation zu unterhalten und zu überlegen, wie „das gemeinsame Geschäft“ nach Hurghada und Marsa Alam angekurbelt werden könne. Mit dabei waren bei den Treffen Vertreter von Thomas Cook, DER Touristik, ETI, Alltours, Air Berlin und Sun Express.

Die Veranstalter und Airlines sicherten Abd Alla zu, gemeinsam mit der Regierung Ägyptens beim Thema Luftverkehrssteuer Druck zu machen. „Es ist nach wie vor unverständlich, dass Ägypten-Urlauber 23,50 Euro pro Person zahlen müssen, in andere Zielgebiete auf der Mittelstrecke aber nur 7,50 Euro entrichtet werden müssen“, kritisiert Tamer Marzouk, Chef des Fremdenverkehrsamts in Berlin. Die Steuer sei auch für deutsche Familien ein erheblicher Kostenblock und dämpfe die Nachfrage gewaltig, mahnte Abd Alla.

Gleichzeitig versprach der Gouverneur, sich im eigenen Land für das Absenken oder sogar den Wegfall der Visagebühr einzusetzen. Sie liegt zur Zeit bei 25 US-Dollar. Um Ägypten-Urlaub noch günstiger zu machen, sollen zudem die aktuellen Incentive-Zahlungen für Vollcharter-Flüge auch auf Linienflüge und Teilcharter ausgedehnt werden.

 

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