Mi 23.08.17

Studie: Urlaubsland Türkei ist angeblich unbeliebt


Laut der Studie wollen nur 17 Prozent der Deutschen in die Türkei. Foto: pixabay

Laut der Studie wollen nur 17 Prozent der Deutschen in die Türkei. Foto: pixabay

Die Türkei ist bei Deutschen als Urlaubsland sehr unbeliebt. Zu diesem Schluss kommt das Meinungsforschungsinstitut Splendid Research und stützt sich auf eine repräsentative Umfrage. Das Institut hatte kürzlich mehr als 2.000 Deutsche gefragt, wo sie sich einen Urlaub vorstellen können. 30 Länder standen zur Wahl.

Zu den Schlusslichtern zählen Ägypten und die Türkei. Das Land am Nil bevorzugen laut der Studie gerade einmal 20 Prozent, in die Türkei wollen nur 17 Prozent.

Die tatsächlichen Besucherzahlen der beiden Länder sprechen indes eine andere Sprache. Der Bistro-Portal-Betreiber Traveltainment verkündete kürzlich, dass Antalya mit einem Marktanteil von 30 Prozent auf Platz eins unter den beliebtesten Pauschalreisezielen liegt. Auch Ägypten verzeichnet seit Monaten wieder steigende Besucherzahlen.

Die Studie und die tatsächlichen Buchungszahlen gehen teils weit auseinander. Es zeigt sich: Die politischen und Sicherheitsbedenken der Deutschen gegenüber manchen Ländern spielen bei der Destinationswahl für den Urlaub keine entscheidende Rolle. Die Türkei und Ägypten werden in dem Ranking von Splendid Research nur noch von Russland unterboten. In den Putin-Staat wollen nur 15,8 Prozent der Befragten.

Das besucherstärkste Fernreiseziel der Deutschen, die USA, erwägen laut Studienergebnis nur 44,4 Prozent der Befragten als Urlaubsziel. Kanada ist mit 55,2 Prozent Zustimmung deutlich populärer. Der direkte Nachbar der USA ist unter den Fernzielen somit das beliebteste Reiseland. Da können auch Thailand (34,4 Prozent) und Südafrika (35 Prozent) nicht im Entferntesten mithalten.

Wohin zieht es die Deutschen im Urlaub? Die Studie meint: Spitzenreiter und Sympathieträger Nummer eins ist Norwegen (68,3 Prozent). Es folgt die eigene Heimat, Deutschland (67 Prozent). Auf den weiteren Plätzen liegen Spanien (62,8 Prozent) und Italien (62,4 Prozent).

 

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