48 Teams kämpfen um den WM-Titel – und wir stellen die Teilnehmerländer näher vor. In unserer Serie geht es dabei nicht nur um Sehenswürdigkeiten und touristische Highlights, sondern auch um Kuriositäten und Geschichten, mit denen sich beim nächsten Kneipen-Quiz vielleicht der entscheidende Punkt holen lässt.
Diesmal führt die Reise nach Westafrika. Senegal gehört längst zu den festen Größen des afrikanischen Fußballs. Die Nationalmannschaft trägt den Spitznamen „Löwen von Teranga“ – das Wolof-Wort Teranga steht sinngemäß für Gastfreundschaft und gilt als Teil der senegalesischen Lebensart. Die Mannschaft sorgte bei Weltmeisterschaften schon mehrfach für Überraschungen. Doch auch abseits des Rasens hat das Land einige spannende Geschichten zu erzählen – von einem berühmten rosa See über gigantische Baobab-Bäume bis hin zu einem Welthit, der aus der Hauptstadt Dakar seinen Weg um die Welt fand.

Zwischen Atlantik, Savanne und Baobabs
Senegal liegt ganz im Westen Afrikas und erstreckt sich über rund 700 Kilometer Atlantikküste. In dem Land leben etwa 19 Millionen Menschen. Die Hauptstadt Dakar befindet sich auf der Halbinsel Cap-Vert – dem westlichsten Punkt des afrikanischen Festlands.
Zu den touristischen Höhepunkten gehören die historische Insel Goree vor der Küste Dakars, die koloniale Altstadt von Saint-Louis, der Djoudj-Nationalpark mit seinen Millionen Zugvögeln sowie die Strände südlich der Hauptstadt. Typisch für das Landschaftsbild sind außerdem die mächtigen Baobab-Bäume. Einige der auch als Affenbrotbäume bekannten Riesen sind mehrere Jahrhunderte alt und gelten vielerorts als Wahrzeichen des Landes.
Zu den bekanntesten Naturwundern Senegals gehört der Lac Retba, besser bekannt als „Lac Rose“. Seine zeitweise intensive rosa Färbung verdankt der See speziellen Algen und Mikroorganismen, die im extrem salzhaltigen Wasser leben.
Weltweit bekannt wurde der Lac Rose als Kulisse der legendären Rallye Paris–Dakar. Über Jahrzehnte feierten die Teilnehmer hier das Ende eines der härtesten Motorsportabenteuer der Welt. Zwar wird die Rallye heute nicht mehr in Senegal ausgetragen, ihren Namen verdankt sie jedoch bis heute der senegalesischen Hauptstadt.
Ein Welthit aus Dakar
Viele Menschen kennen einen der berühmtesten Musiker Senegals, ohne es zu wissen. Youssou N’Dour landete 1994 gemeinsam mit Neneh Cherry den Welthit „7 Seconds“, der weltweit die Charts stürmte und bis heute regelmäßig im Radio zu hören ist.
N’Dour gilt als einer der bekanntesten Künstler Afrikas. Mit seiner Musik machte er den senegalesischen Stil Mbalax international bekannt, der traditionelle westafrikanische Rhythmen mit modernen Einflüssen verbindet.
Übrigens, im Senegal gibt es ein Riu-Resort. Auch andere Hotelgesellschaften stehen in den Startlöchern. Mehr über den Senegal lesen Sie in dieser Reisereportage.
Erschienen in dieser Serie sind bereits Beiträge zu den WM-Teilnehmern
Mexiko
Usbekistan
Curacao
Bosnien und Herzegowina
Kolumbien


