Falkensteiner übernimmt Arbatax Park Resort auf Sardinien

Die Südtiroler Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG) übernimmt ab Februar das operative Management des Arbatax Park Resort auf Sardinien. Der Management-Vertrag wurde für 18 Jahre geschlossen.

Auf einer grün eingewachsenen Halbinsel inmitten einem blauen Meer sind einige Hoteldächer zu sehen.
Das Arbatax Park Resort auf Sardinien wird ab Februar von der Falkensteiner Michaeler Tourism Group gemanagt. Foto: Falkensteiner Michaeler Tourism Group

Das Arbatax Park Resort ist eines der größten Resorts Sardiniens. Einzigartig ist laut Falkensteiner, dass es auf einer über 60 Hektar großen Halbinsel vollständig innerhalb eines geschützten Naturparks liegt. Die Ogliastra ist eine der fünf so genannten „Blue Zones“. Das Hotelkonzept verbindet zudem touristische Nutzung mit dem Erhalt der regionalen Flora und Fauna. Das Arbatax Park Resort wurde zudem mehrfach – zuletzt 2025 – als bestes Öko-Resort der Welt ausgezeichnet.

Arbatax-Eigentümer Giorgio Mazzella erklärt: „Mit der FMTG haben wir einen Partner gefunden, der unsere Werte und unseren Anspruch an nachhaltigen Tourismus teilt. Gemeinsam werden wir klar definierte Maßnahmen im Umwelt- und Naturschutz umsetzen und die internationale Positionierung des Resorts weiterentwickeln.“

Rund 30 Millionen werden investiert

Die langfristige Partnerschaft sieht ein umfassendes Entwicklungs-, Restyling- und Repositionierungsprogramm vor, das rund 30 Millionen Euro kosten wird. So werden die 900 Zimmer, die auf sieben Hotels innerhalb des Resorts verteilt sind, schrittweise modernisiert. Bis zur Wiedereröffnung im Mai sollen die 500 Zimmer im südlichen Teil schon renoviert sein.

In diesem Jahr wird das Haus als „White Label“ betrieben. Zur Sommersaison sollen dann die vier zum Komplex gehörenden Hotels Ville del Parco, Telis, Cottage und Dune gemeinsam als „Club Funimation by Falkensteiner“ mit 620 Zimmern und Suiten betrieben werden.

Im Bereich Borgo Cala Moresca wird bis zur Wiedereröffnung im Mai ebenfalls ein Restyling abgeschlossen. Dabei wird die sardische Architektur in dem „authentisch interpretierten sardischen Dorf mit typischen Plätzen, verwinkelten Gassen und traditionellen Steinhäusern“ bewahrt. Zusätzlich soll hier bis 2028 ein Falkensteiner-Hotel mit rund 250 Zimmern entstehen. Geplant ist auch, das Monte Turri mit derzeit 17 Suiten weiterzuentwickeln.

Die FMTG führt auf Sardinien bereits das Hotel Capo Boi, es ist im Fünf-Sterne-Segment angesiedelt.