„Der Weltensammler“: Doku-Film über 50 Jahre Tourismus

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Grafik mit einem Fußball auf einem hellblauen Hintergrund, umgeben von Linien, die ein Spielfeld darstellen, und der Zahl drei.

Was für ein spannender Blick auf diese Branche: Der langjährige Korrespondent von touristik aktuell, Horst Schwartz, steht im Mittelpunkt des 25-minütigen Dokumentarfilms „Der Weltensammler“ über die Touristikbranche der vergangenen 50 Jahre.

Die Wahl des Zeitraums lag dabei auf der Hand: Horst Schwartz ist seit weit über fünf Jahrzehnten als Journalist tätig und seit 45 Jahren auf die Touristik spezialisiert. Viele Reisebüros kennen ihn zudem von Schulungen zum Thema PR.

In seiner Zeit als Reisejournalist hat der bekennende Griechenland-Fan über 50 Destinationen weltweit bereist – und kennt sich auch in Deutschland bestens aus. Der Film entstand gemeinsam mit Horst Jesué Wegener von der Firma „Wupperwerft“ – der sich nicht nur als Filmemacher, sondern auch als Rapper einen Namen gemacht hat

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Eine lächelnde Flugbegleiterin in roter Uniform steht vor einem Freebird-Logo und präsentiert ein Buchungsangebot für Flüge.

Auftakt auf der ITB

Die beiden lernten sich auf der ITB Berlin kennen, wo Horst Schwartz über Jahrzehnte hinweg mit einem eigenen Redaktionsbüro präsent war und immer wieder auch Termine für touristik aktuell übernahm.

Die Dreharbeiten fanden in Poznań (Posen) statt, das örtliche Tourismus-Management, der polnische Reiseveranstalter Top Touristik und die Deutschland-Zentrale des Polnischen Fremdenverkehrsamtes gehörten zu den Sponsoren des Films. Als Hauptsponsor konnten die Filmemacher Sascha Nitsche und sein auf mobilen Reisevertrieb spezialisiertes Unternehmen Solamento gewinnen.

Kataloge der 1970er: „Ziemlich viel Lüge“

Der Dokumentarfilm befasst sich freilich nicht nur mit Poznań, sondern auch und in erster Linie mit der rasanten Entwicklung der vergangenen 50 Jahre. Dazu gehörten auch die Reisekataloge der 1970er Jahre, „in denen gelogen wurde, dass sich die Balken bogen“, erinnert sich Horst Schwartz, der damals auch für die Stiftung Warentest tätig war.

Der Film wurde kürzlich in einem Berliner Kino uraufgeführt und vom Publikum mit großem Interesse aufgenommen. Er ist jetzt auf der Website der Wupperwerft abrufbar.