Derpart: Neue Perspektive für Reisebüro-Inhaber

Porträt eines Mannes mit kurzen, hellbraunen Haaren in dunklem Anzug und weißem Hemd, vor neutral grauem Hintergrund, freundlich in die Kamera blickend.
Laut Derpart-Geschäftsführer Andreas Weber ist das neue Modell eine Win-Win-Modell. Foto: Derpart

Mit einem neuen Management-Modell reagiert die Reisebüro-Kette Derpart auf eine der drängendsten Fragen im Reisevertrieb: die Unternehmensnachfolge. Das Angebot richtet sich an Gesellschafter aus dem Derpart-Netzwerk und soll Inhabern einen schrittweisen Rückzug aus dem operativen Geschäft ermöglichen – ohne Verkauf des Unternehmens und ohne Aufgabe der Eigentümerrolle.

Kern des Modells: Die Unternehmer bleiben Gesellschafter und behalten strategische Mitsprache sowie ihre wirtschaftliche Beteiligung. Die operative Steuerung des Reisebüros übernimmt hingegen Derpart. Vertrieb, Teamführung, Kennzahlensteuerung sowie die Umsetzung definierter Qualitäts- und Systemstandards liegen künftig beim Management der Derpart-Filialkette, die bereits mehr als 50 eigene Standorte führt.

Zudem werden die angebundenen Büros in die zentralen Strukturen integriert. Dazu zählen unter anderem Marketing, Leadmanagement, Kundenbindungsprogramme sowie die technische Infrastruktur. Ziel ist es, bestehende Standorte organisatorisch und wirtschaftlich weiterzuentwickeln und gleichzeitig die Kontinuität am Markt zu sichern.

Der Übergang erfolgt auf Basis einer individuellen Roadmap, die gemeinsam mit der Zentrale erarbeitet wird. Sie regelt den schrittweisen Rückzug der bisherigen Inhaber, den Aufbau einer stabilen Büroleitung und die Integration in die zentralen Steuerungsprozesse.

„Eine Win-Win-Situation“

Aus Sicht der Geschäftsführung schafft das Modell eine Win-Win-Situation: Die Derpart-Partner könnten ihr Unternehmen sichern und sich gleichzeitig schrittweise aus dem Tagesgeschäft zurückziehen – ohne Verkauf und ohne Kontrollverlust. „Gleichzeitig richtet sich das Angebot auch an Unternehmern, die neu zu Derpart kommen möchten: Gemeinsam entwickeln wir frühzeitig eine klare Perspektive und können eine spätere Übergabe in das Management-Modell strategisch mitdenken. So bleibt das Lebenswerk erhalten und wird professionell weitergeführt“, sagt Andreas Weber, Geschäftsführer von Derpart.

Auch Aufsichtsratsvorsitzender Andreas Heimann unterstreicht die strategische Bedeutung des neuen Ansatzes: „Dieses Modell ist eine konsequente Antwort auf die Nachfolgefrage im Mittelstand. Es verbindet unternehmerische Freiheit mit professionellen Strukturen und sorgt dafür, dass erfolgreiche Reisebüros langfristig im Markt und im System verankert bleiben“, sagt er. Damit stärke Derpart nicht nur seine Partner, sondern auch die Zukunftsfähigkeit des gesamten Netzwerks.