

Abseits der Küchenklassiker Auf einer abwechslungsreichen Mietwagenrundreise durch die vielbesungenen Landschaften und historischen Städte Kretas lassen sich die vielfältigen Aromen von einheimischen Kräutern in ihrer ganzen Fülle entdecken und die traditionellen Zubereitungen von Fleisch, Fisch und Gemüse kennen lernen. Um diese noch weniger bekannte Seite Kretas stärker in den Vordergrund zu rücken, haben Veranstalter wie FTI und der Griechenland-Spezialist Attika Reisen individuelle Autoreisen in ihr Portfolio aufgenommen. Auf solchen Touren sind die einzelnen Stationen und Übernachtungen sowie ein frei wählbares Abendessen für jeden Tag vorgebucht. Abseits von bekannten griechischen Küchenklassikern wie Bauernsalat, Souvlaki und Gyros warten viele neue kulinarische Erfahrungen auf die Teilnehmer.
Eine Station ist die Taverne Arodamos von Maria und ihrer 80-jährigen Mutter in dem Bergdorf Dafnes, ungefähr 30 Autominuten südlich von Heraklion. Als Vorspeise kommt dort ein zart schmelzender Ofenkäse aus Ziegenmilch auf den Tisch, eine geschmackliche Offenbarung, die unter kalorischen Gesichtspunkten eigentlich bereits ein kleiner Hauptgang ist. Frische Kräuter würzen die langsam im Tontopf geschmorten Lamm- und Rindfleischgerichte oder werden einfach zu einem vitaminreichen Salat angerichtet.
Am nächsten Tag wartet wieder ein neues Gourmet-Ziel. Denn die Rundreise umfasst bei Attika nicht nur Ortswechsel, sondern auch an jedem Abend auf unterschiedliche Geschmacksrichtungen spezialisierte Restaurants. Die Bandbreite ist groß und reicht von der beschriebenen Bauernküche über moderne „Fusion Cuisine“ mit marokkanischen Einflüssen bis zu den traditionellen Gerichten in der ökotouristischen Anlage Villa Enagron inmitten der grünen Berglandschaft Zentralkretas. Dort können Urlauber sogar bei der Herstellung der Speisen nach alten Rezepten zuschauen.
Kulinarik-Touren kommen an Kulinarische Mietwagenrundreisen auf Kreta und im Epirus gibt es bei Attika seit einem Jahr. Verkaufsleiterin Christiane Pilz sagt, dass bereits vor Beginn der Saison 2016 mehr Buchungen als im letzten Jahr vorlagen: „Auch im Epirus wird das Angebot sehr gut angenommen, weitere Ziele sind angedacht“, fügt die Attika-Managerin hinzu.
Zurück in die Taverne, wo die Wirtin zum Abschied die Gitarre hervorholt und ihren Gästen melancholische Weisen aufspielt. Eine herzlichere Gastgeberin ist schwer vorstellbar. „Wir wollen nicht professionell kochen, sondern so wie wir es für uns tun“, beantwortet sie unumwunden die Komplimente an ihre Kochkunst. Maria, es schmeckt – so könnte das an einen Filmtitel angelehnte Fazit des Besuchs lauten.


