Condor weiht neue Unternehmenszentrale ein

Gut fünfeinhalb Jahre nach dem Wegzug vom Frankfurter Flughafen kehrt Condor jetzt zurück: Am 18. März eröffnet der Ferienflieger feierlich seine neue Unternehmenszentrale im Alpha-Rotex-Gebäude im Airport-Stadtviertel Gateway Gardens. Als Ehrengast wird Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef erwartet.

Das Foto zeigt die moderne Glasfassade eines hohen Bürogebäudes im Gateway Gardens Areal, das von zahlreichen Fenstern und abgerundeten Ecken geprägt ist. Auf dem Dach ist ein großes Schild mit der Aufschrift „DB Schenker“ zu sehen. Das Bild eignet sich für Suchbegriffe wie Bürogebäude Frankfurt, Gateway Gardens, moderne Architektur und DB Schenker Zentrale.
Repräsentativ: Im Alpha-Rotex-Gebäude nahe des Frankfurter Flughafens, in dem ehemals DB Schenker saß, befindet sich Condors neue Unternehmenszentrale. Foto: Zurich

Schon zwischen 2012 und 2020 hatte Condor den Unternehmenssitz in Gateway Gardens, und zwar in einer eigens für die Airline errichteten Zentrale an der De-Saint-Exupéry-Straße. Dass das Unternehmen den repräsentativen Sitz im Sommer 2020 mit einem unscheinbaren Bürogebäude im Gewerbegebiet der Kleinstadt Neu-Isenburg tauschen musste, war der Not geschuldet: Nach der Pleite von Konzernmutter Thomas Cook und der Corona-Krise war Condor stark angeschlagen und erhielt staatliche Rettungskredite in dreistelliger Millionenhöhe.

Zehn Etagen für Condor

Das architektonisch markante Alpha-Rotex-Gebäude, das mit seiner Dreiecksform an das legendäre Flatiron Building in New York erinnert, befindet sich im Besitz der Zurich Gruppe Deutschland. Letztes Jahr hatte der Versicherer angekündigt, zehn Etagen an Condor für das neue Headquarter zu vermieten. Hauptmieter der Immobilie war zuvor DB Schenker, die ehemalige Frachtsparte der Bahn hat das Gebäude nach dem Verkauf an das dänische Logistikunternehmen DSV aber verlassen.

In der neuen Zentrale werden nach Unternehmensangaben zwischen 800 und 900 Condor-Beschäftigte arbeiten. Das Trainingscenter der Crews mit den Simulatoren soll hingegen in der nahe gelegenen Stadt Dreieich bleiben. Insgesamt sind rund 5.500 Beschäftigte für die Fluggesellschaft tätig.