Der größte deutsche Flughafen in Frankfurt konnte im vergangenen Jahr bei den Passagierzahlen leicht zulegen. Wie der Betreiber Fraport mitteilt, wurden 63,2 Millionen Fluggäste am Rhein-Main-Airport im Jahr 2025 abgefertigt – ein Plus von 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Zuwächse im Europa- und Nahost-Verkehr

Der Europaverkehr in Frankfurt legte um 3,7 Prozent zu, besonders stark wuchsen Verbindungen nach Süd- und Südosteuropa mit 6,4 Prozent. Spitzenreiter waren die Tschechische Republik mit einem Plus von 21,8 Prozent und Norwegen mit 10,4 Prozent mehr Passagieren. Der Interkontinentalverkehr verzeichnete indes nur ein kleines Wachstum von 0,6 Prozent.
Im Nahost-Verkehr sorgten die wieder aufgenommenen Verbindungen nach Israel und in den Libanon für deutliche Zuwächse von 40,4 beziehungsweise 34,6 Prozent. Bei den Fernstrecken verzeichnete Thailand mit 35,4 Prozent das stärkste Plus.
Auch international war Fraport erfolgreich: Das Gesamtaufkommen aller vom Konzern gemanagten Flughäfen stieg den Angaben zufolge um 5,3 Prozent auf 183,7 Millionen Passagiere.
Noch immer unter Vor-Corona-Niveau
Mit Blick auf die Zahlen vor der Corona-Pandemie zeigt sich Fraport-Chef Stefan Schulte mit dem Ergebnis aber nicht gänzlich zufrieden: „Während europäische Wettbewerber bereits neue Passagierrekorde erzielten, lag Frankfurt 2025 noch rund zehn Prozent unter den Vorkrisenwerten.“ Schulte fordert deshalb weitere Entlastungen für die Luftverkehrsbranche in Deutschland.




