
Eine Flugzeug der Airline Germanwings mit 150 Menschen an Bord ist in Südfrankreich verunglückt. Den Absturz haben die Fluggesellschaft und auch die Deutsche Flugsicherung bestätigt. Nach vorläufigen Angaben von Germanwings gibt es 67 deutsche Opfer. An Bord waren 144 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder, die alle ums Leben gekommen sind.
Nach Angaben der Sicherheitsbehörden handelt es sich um einen Airbus A320 der Lufthansa-Tochter Germanwings. Der Flug 4U 9525 war von Barcelona nach Düsseldorf unterwegs gewesen, als er zwischen Grenoble und Nizza abstürzte. Laut französischem Innenministerium wurden Trümmer des Flugzeuges in den südlichen Alpen bei Barcelonnette gefunden.
Der Flug war um 9:55 Uhr mit rund 20 Minuten Verspätung in Barcelona gestartet und sollte um 11:55 Uhr in Düsseldorf landen. Auf der Webseite „flightradar24.com“ hieß es, die Maschine sei zunächst auf eine Höhe von 11,58 Kilometer gestiegen. Der Kontakt zu dem A320 sei in einer Höhe von rund zwei Kilometern abgerissen. Bei dem betroffenen Airbus hat es sich weiteren Angaben zufolge um eine der ältesten Maschinen dieses Typs gehandelt. Sie sei im November 1990 ausgeliefert worden.



