Exakt 100 Jahre nach den ersten Flügen hat Lufthansa am Ostermontag (6. April) einen weiteren Höhepunkt des Jubiläumsjahres in Berlin gefeiert. Am 6. April 1926 waren vom Flughafen Berlin-Tempelhof aus die ersten beiden Maschinen der Vorgängergesellschaft „Luft Hansa“ nach Zürich und Köln gestartet.

Im Rahmen der Feierlichkeiten starteten zwei Sonderflüge von der Hauptstadt aus und absolvierten die historischen Routen der Erstflüge. Bereitgestellt wurden dafür ein Boeing-Dreamliner und ein Airbus A350 in blauer Jubiläumslackierung mit weißem XXL-Kranich. Die Boeing-Maschine flog über Halle, Erfurt und Stuttgart nach Zürich, der Airbus-Flieger über Magdeburg nach Köln. An Bord der Flugzeuge: Hunderte Mitarbeiter mit ihren Partnern, die bei einer internen Verlosung gewonnen hatten.
Taufe auf den Namen „Berlin“
Zuvor feierten in Berlin über 600 Gäste mit einem Festakt das Jubiläum, neben den Passagieren der Sonderflüge auch geladene Gäste aus Politik und Luftfahrtbranche. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner taufte die Boeing 787-9 in Jubiläumslackierung offiziell auf den Namen „Berlin“.
Die erste Lufthansa-Gesellschaft war am 6. Januar 1926 in Berlin gegründet worden. Heute zählt die Lufthansa Group zu den vier größten Luftfahrtunternehmen weltweit und ist die größte Airline-Gruppe Europas. Der deutsche Marktführer ist nach eigenen Angaben auch in Berlin die Nummer eins: Rund 30 Prozent aller Flüge in der Hauptstadt werden durch Airlines der Gruppe durchgeführt.
Der protokollarische Höhepunkt des Jubiläumsjahres findet dann am 15. April mit einem Festakt in Frankfurt statt. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz wird im „Lufthansa Group Hangar One“, dem neuen Konferenz- und Besucherzentrum am Flughafen Frankfurt, erwartet.


