Lufthansa will Vertrieb stärker ins Boot holen

Nimmt die Kritik aus dem Vertrieb nach eigenen Worten „sehr ernst“: Lufthansa-Managerin Heike Birlenbach
Nimmt die Kritik aus dem Vertrieb nach eigenen Worten „sehr ernst“: Lufthansa-Managerin Heike Birlenbach. Foto: Lufthansa
Nimmt die Kritik aus dem Vertrieb nach eigenen Worten „sehr ernst“: Lufthansa-Managerin Heike Birlenbach
Nimmt die Kritik aus dem Vertrieb nach eigenen Worten „sehr ernst“: Lufthansa-Managerin Heike Birlenbach. Foto: Lufthansa

„Der neue Kurs, den die Lufthansa Group vor zweieinhalb Jahren im Bereich Distribution eingeschlagen hat, war nötig und hat in der Branche eine Revolution ausgelöst“, betont Birlenbach im Gespräch mit touristik aktuell. Dieser Schritt sei vor allem deshalb nötig gewesen, weil Airlines heute abseits des reinen Ticket-Verkaufs immer individuelleren Kundenwünschen folgen müssten. Solche maßgeschneiderten Produkte ließen sich aber „in klassischen CRS gar nicht abbilden“, erläutert die LH-Vertriebsexpertin und fügt hinzu: „Da setzen wir stark auf den neuen Iata-Standard NDC.“

Daher werde die Kranich-Airline künftig über seine direkten Kanäle noch mehr Angebote platzieren, die nicht über GDS buchbar seien – zum Beispiel ab April eine neue Preisstruktur, die für viele beliebte Strecken in Europa gelten wird (siehe hier). Dafür möchte Birlenbach den stationären Vertrieb stärker ins Boot holen: „Obwohl wir bereits mit vielen Reisebüros darüber sprechen, wie wir gemeinsam beim Thema NDC-Anbindung weiterkommen können, würden wir uns wünschen, dass sich noch mehr Vertriebspartner diesen Möglichkeiten öffnen.“

Das ausführliche Interview, in dem sich Birlenbach auch zu technischen Problemen von Direct Connect sowie zu den Veranstaltertarifen äußert, lesen Sie in der nächsten Ausgabe von touristik aktuell (ta 10/2018).

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