SAA: Gestrichene München-Flüge werden umgebucht

SAA streicht die München-Strecke endgültig am 21. April
SAA streicht die München-Strecke endgültig am 21. April. Foto: SAA

Für die geplante Streichung der Strecke München-Johannesburg im Rahmen der Restrukturierung hat die angeschlagene Fluggesellschaft South African Airways (SAA) nun Umbuchungs- und Stornierungsregelungen veröffentlicht. „Wir werden allen betroffenen Gästen eine Lösung anbieten“, teilt ein Sprecher der SAA-Vertretung für Kontinentaleuropa in Frankfurt auf Anfrage mit.

Demnach werden auch nach der Einstellung des regulären Dienstes am 29. Februar noch Umläufe in der Hauptreisezeit wie Ostern weiter durchgeführt. Im Einzelnen betrifft dies Flugtage zwischen dem 29. Februar und 3. März, 31. März und 7. April sowie 15. und 21. April.

Für alle anderen betroffenen SAA-Kunden bietet die Airline Umbuchungen auf die Strecken ab/bis Frankfurt und London an. Dazu werden Zubringerdienste mit Lufthansa oder Rail & Fly angeboten. Auch ist es möglich, alternativ mit Star-Alliance-Partnern wie Lufthansa und Swiss sowie Codeshare- und Interline-Partnern zu fliegen. Wer seinen Flug stornieren möchte, bekommt den Ticket-Preis erstattet. Kunden werden gebeten, sich an ihre Ticket-Verkäufer wie Reisebüros oder an die regionale Verkaufsniederlassung von SAA zu wenden.

Anfang Februar hatten die Sanierer der unter Gläubigerschutz stehenden Fluglinie einen harten Sparkurs angekündigt (siehe hier). Demnach sollen zahlreiche Inlands- und internationale Strecken eingestellt werden – neben der München-Route auch Ziele wie Hongkong, Sao Paulo und Guangzhou. Wichtige internationale Verbindungen wie London, New York und Frankfurt sollen aber im Flugplan bleiben. Bis Ende Februar muss ein Rettungsplan für die von der Pleite bedrohte SAA stehen.

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