Fr 07.04.17

Kuba: Mehr Hotels für mehr Urlauber


Die Kathedrale ist eines der Highlights in Santiago de Cuba. Foto: Wikimedia

Die Kathedrale ist eines der Highlights in Santiago de Cuba. Foto: Wikimedia

Rekordjahr für Kuba: 2016 konnte die Karibikinsel ein Wachstum von fast 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf mehr als vier Millionen Urlauber verzeichnen. Wichtigster Markt, was die Gästezahlen betrifft, bleibt Kanada mit mehr als einer Million Besuchern. Doch die Kanadier kommen am liebsten zum Baden – ganz anders die Deutschen.

„Die deutschen Gäste sind unser wichtigster Rundreisemarkt“, weiß Vize-Tourismusminister Alexis Trujillo. Durchschnittlich 15 Tage blieben sie auf Kuba, deutlich länger als andere. „Deshalb ist es uns so wichtig, Deutsche zu empfangen“, so der Minister weiter. Und da sich bei der Tourismusmesse Fit Cuba, die vom 3. bis 6. Mai in Holguin stattfindet, alles um das Thema Rundreise dreht, ist Deutschland folgerichtig Partnerland.

Die Zahlen sind nach wie vor gut: Im Januar und Februar erzielte Kuba ein Plus von 14 Prozent aus dem deutschen Markt. Das ist viel, aber weniger als im vergangenen Jahr, als bis Ende Dezember mehr als 242.000 Deutsche für ein Wachstum von 38 Prozent sorgten.

Damit der Aufschwung weitergeht, wird kräftig investiert. Rund 66.000 Zimmer gibt es auf Kuba, etwa 4.000 sollen in diesem Jahr dazukommen. Und bis 2030 wird es den Planungen zufolge 104.000 Zimmer geben.

Viele Hotels entstehen derzeit für Badeurlauber in Varadero und auf den vorgelagerten Cayos sowie in Santiago, wo Iberostar gerade drei Häuser übernommen hat. Gebaut wird auch in Havanna, wo in den letzten Jahren wegen der hohen Nachfrage die Preise stark angestiegen sind.

Neue Hotels wie das Gran Hotel Manzana Kempinski La Habana und das Iberostar Grand Hotel Packard sollen hier Abhilfe schaffen. Der kubanischen Hauptstadt kommt auch zugute, dass hier mittlerweile viele Kreuzfahrtschiffe auch über Nacht anlegen.

Die Kubaner sind also weiterhin auf Wachstum eingestellt – auch wenn das Tourismusministerium für dieses Jahr unterm Strich „nur“ ein hohes einstelliges Plus erwartet.

 

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