WM-Serie: Frankreich – Weltspitze im Fußball und Tourismus

Unseren französischen Nachbarn können wir Deutsche nicht den Wein – pardon, das Wasser – reichen, wenn es um Fußball und um Tourismus geht. Frankreich ist zum einen das meistbesuchte Land der Erde, mit jährlich mehr als 100 Millionen internationalen Gästen. Und in der Fußball-Weltrangliste rangiert die Equipe Tricolore aktuell auf Platz zwei hinter dem amtierenden Weltmeister Argentinien. Deutschland liegt auf Platz neun.

Eine jubelnde Menschenmenge im Stadion hält französische Flaggen hoch und zeigt Begeisterung während eines Events.
In der Vorrunde konnten Frankreichs Fans bereits ausgiebig jubeln. Foto: vm/iStock

Bei den letzten beiden WMs standen die Französen im Finale, 2018 gingen sie als Sieger und 2022 als Verlierer vom Platz. Jetzt strebt das Starensemble um Kapitän Kylian Mbappé das dritte Finale in Folge und den dritten WM-Triumph seiner Geschichte an. Und könnten dabei früh in der K.O.-Runde auf die deutsche Elf treffen…

Das „Paris-Syndrom“: Die Hauptstadt kann krank machen

Seinen touristischen Erfolg verdankt Frankreich vor allem seiner Vielfalt. Beliebtestes Ziel ist natürlich Paris. Die „Stadt der Liebe“ lockt insbesondere Touristen aus Übersee, von denen viele verzückt sind, manche aber auch malad werden. So leiden auffallend oft Japaner am so genannten Paris-Syndrom: Wenn ihre idealisierte Vorstellung von der romantischen Stadt an der Seine der Realität einer hektischen Millionenmetropole weicht, kann das zu Herzrasen, Schwindel und Schweißausbrüchen führen.

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Eine Flugbegleiterin in Uniform steht in einem Flugzeug und formt mit ihren Händen ein Herz. Der Innenraum des Flugzeugs ist gut sichtbar.

Den Eiffelturm kennt jeder – aber kaum einer die fünf Freiheitsstatuen

Als bekannteste Sehenswürdigkeit von Paris gilt der Eiffelturm – allerdings nicht als die meistbesuchte. Die Kathedrale Notre-Dame de Paris und die Basilika Sacré-Coeur ziehen mehr Touristen an.

Oft unbeachtet, weil wenig bekannt sind die fünf Freiheitsstatuen, die sich in der französischen Hauptstadt verteilen und Vorbild für die Lady Liberty in New York waren.

Die Statue der Freiheit auf einer kleinen Insel im Wasser, umgeben von Bäumen, mit der Skyline von Paris im Hintergrund und dem Eiffelturm.
 
Im Schatten des Eiffelturms stehen in Paris fünf Freiheitsstatuen. Foto: Cristian Lourenco/iStock

Zwölf Zeitzonen

Paris liegt in der Region Ile-de-France, einer von 13 auf dem französischen Festland. Fünf weitere befinden sich in Übersee: Guadeloupe, Martinique, Guyane, La Réunion und Mayotte. Durch sie ist Frankreich auch das Land mit den meisten Zeitzonen (zwölf).

Besonders beliebt bei deutschen Frankreich-Urlaubern sind Regionen wie die Provence mit ihren lila blühenden Lavendelfeldern und den Felsbuchten (Calanques) am Mittelmeer, die wildromantische Bretagne (bekannt aus der Krimiromanreihe um Kommissar Dupin) und das Loiretal mit seinen Schlössern unterschiedlicher Couleur.

Frankreich lässt sich auch auf seinen Wasserwegen gut erkunden. Etwa bei einer Flusskreuzfahrt mit einem Schaufelradschiff auf der Seine oder mit dem eigenen Hausboot auf dem Canal du Midi, der in diesem Jahr 400 Jahre alt wird.

Fußballstars und ihre Heimatregionen

Impressionen von den unterschiedlichen Regionen Frankreichs liefert das Fremdenverkehrsamt auf seiner Website: Im WM-Special von Atout France werden aktuelle und ehemalige Nationalspieler Frankreichs und ihre Heimatregionen vorgestellt.