Riu Hotels & Resorts hat die sozialen Investitionen 2025 um 62 Prozent auf mehr als fünf Millionen Euro gesteigert. Zugleich erreichte die Hotelkette die vollständige Nachhaltigkeitszertifizierung ihres Portfolios – ein Jahr früher als geplant.

Die spanische Kette Riu Hotels & Resorts hat im Geschäftsjahr 2025 nach eigenen Angaben eine Rekordsumme von 5,13 Millionen Euro in soziale Projekte investiert. Das entspricht einem Anstieg von 62 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Insgesamt setzte Riu nach Eigenangaben 119 Maßnahmen in Zusammenarbeit mit 101 lokalen und internationalen Partnern um. Die Initiativen sind Teil der firmeneigenen Nachhaltigkeitsstrategie „Proudly Committed“.
Mehr als die Hälfte der Mittel floss demnach in die Bereiche Gesundheit, Bildung und Kinderschutz; knapp 69.250 Kinder und Jugendliche hätten direkt davon profitiert.
Im Umweltbereich steigerte Riu die Zahl seiner Initiativen um 40 Prozent: 23 Prozent der weltweiten Maßnahmen entfielen auf Biodiversitätsprogramme – darunter die Freilassung von rund 106.800 Meeresschildkröten-Jungtieren auf den Kapverden und in Costa Rica sowie die Ansiedlung von mehr als 12.600 Korallenkolonien an Standorten auf den Malediven, Mauritius, in der Dominikanischen Republik, Mexiko und Spanien.
Zudem hat das Unternehmen für sein gesamtes Hotelportfolio die Ecostars-Nachhaltigkeitszertifizierung zu 100 Prozent erreicht – ein Jahr früher als ursprünglich geplant. Lediglich zwei kürzlich eröffnete Häuser verfügen noch nicht über die für eine Zertifizierung erforderlichen Jahresdaten. Bereits 90 Prozent des verbrauchten Stroms stammten nach Konzernangaben aus erneuerbaren Energiequellen.
90 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien
Zum sozialen Engagement zählten auch Soforthilfemaßnahmen: Nach den Schäden durch Hurrikan Melissa auf Jamaika, wo Riu sieben Hotels betreibt, stellte die Kette nach eigenen Angaben fast eine Million Euro bereit.
Im Geschäftsjahr 2025 zählte Riu 101 Hotels mit rund 54.400 Zimmern in 22 Ländern. Die Kette beherbergte 6,8 Millionen Gäste bei einer durchschnittlichen weltweiten Auslastung von 88 Prozent. Der Bruttoumsatz lag bei 4,188 Milliarden Euro, ein Plus von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.



