Mehr als 200 Reisebüro-Partner haben sich beim Communityforum von Best-Reise über die drängenden Themen der Branche ausgetauscht. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Künstliche Intelligenz, der Generationswechsel in inhabergeführten Büros, Fragen der Ertragsoptimierung und die Folgen der angespannten Weltlage. Auch Rechtsfragen rund um den Nahost-Konflikt spielten eine Rolle.

Der Austausch ist für die Kooperation mehr als ein Begleitprogramm zur Hauptversammlung. „Wissen und Ideen zu teilen und uns auszutauschen ist der Wesenskern unserer Community. Wir müssen einfach mehr miteinander reden, diskutieren und gerne auch neue Ideen spinnen“, sagte Aufsichtsratschef Holger Crone. Nach Angaben des Unternehmens arbeiten inzwischen sechs sogenannte Innovations Circles an neuen Projekten.
Mehr Effizienz im Alltag und mehr Ertrag pro Buchung
Deutlich wurde beim Forum, dass viele Reisebüros ihre Zukunft in zwei Richtungen zugleich suchen: mehr Effizienz im Alltag und mehr Ertrag pro Buchung. Beim Thema KI berichtete Berater Evan Talkas, dass sogenannte KI-Agenten in Reisebüros bereits in der Testphase seien – etwa bei der Bearbeitung von E-Mails, in der Buchhaltung oder bei der Erstellung von Reiseunterlagen. Parallel setzt die Kooperation stärker auf das Luxussegment. Hintergrund ist die Erwartung, dass hochpreisige, beratungsintensive Reisen auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten stabile Umsätze bringen.
Daneben ging es um ganz praktische Fragen des Geschäfts. Diskutiert wurden unter anderem der richtige Mix aus Volumen- und Spezialveranstaltern, Zusatzverkäufe über die neue Flugbuchungsstrecke sowie das neue Portal „Best-Care“, über das Reklamationen und unbezahlte Mehrarbeit erfasst werden sollen. Mit Blick auf die Nahost-Krise machte ein Jurist zudem deutlich, wie eng Reiseveranstalter und Reisebüros bei Störungen zusammenhängen – und warum das auch für Provisionsansprüche relevant ist.


