Ein Wasserfall als Magnet

Täglich strömen über 3.000 Touristen zu den Iguassu-Wasserfällen. Foto: ah

Arne Hübner

Massenziel Iguassu
Anfang des 20. Jahrhunderts kamen die ersten Besucher aus dem 1.600 Kilometer entfernten Buenos Aires nach Iguassu. Damals reiste man noch mit dem Dampfer an. Heute gibt es im Umkreis von 50 Kilometern drei Flughäfen. 2009 besuchten 950.000 Touristen Iguassu, 2010 waren es über 1,1 Millionen Menschen. Das Wachstum führt zu einem Ausbau der Infrastruktur. Lag die Bettenkapazität auf der argentinischen Seite der Fälle vor zehn Jahren noch bei 8.000, so hat sich die Zahl mehr als verdoppelt. Im argentinischen Iguassu-Gebiet stehen derzeit 67 Hotels, zwölf weitere sind im Bau. Täglich besuchen 3.300 Menschen die Wasserfälle, in Stoßzeiten sind es über 10.000 Touristen.