Mein Schiff 5: Erster Evakuierungsflug am Sonntag

Nachdem Reiseveranstalter TUI am Dienstag erste Gäste aus der Golfregion mit Emirates nach Deutschland zurückgebracht hatte, sind am Samstagvormittag 650 weitere Reisende in Frankfurt gelandet. Wie der Konzern mitteilt, waren Gäste der Mein Schiff 4 zuvor auf dem Landweg von Dubai nach Maskat im Oman gebracht worden. Von dort starteten mehrere Sonderflüge der Qatar Airways. Man gehe davon aus, dass man an diesem Wochenende alle Gäste der Mein Schiff 4 nach Hause bringen werde.

Flugzeug im Landeanflug über einem Straßenschild mit der Aufschrift „Riyadh Airport“ und „Next Exit“ vor blauem Himmel mit Wolken.
Erste Gäste der Mein Schiff 5 sollen am Sonntag von Riad in Saudi-Arabien zurückfliegen. Foto: ugurhan/iStock


Nach wie vor herausfordernd gestaltet sich die Rückreise der Passagiere der Mein Schiff 5, die in Doha liegt. Die Evakuierung werde peu à peu ab Sonntag beginnen; der erste Flug ab Saudi-Arabien startet am Sonntag. Bis jedoch alle Gäste des Schiffes zurück in Deutschland sein werden, wird es laut TUI noch weitere Tage dauern, da sich die Voraussetzungen aufgrund gesperrter Seewege und Lufträume „komplexer“ gestalteten.  

Ebel dankt auch Kollegen in Reisebüros

TUI-Vorstandsvorsitzender Sebastian Ebel verweist auf die Sicherheit der Reisenden, die weiterhin oberste Priorität habe. „Wir bedanken uns bei den Gästen für die Geduld bei ihrer Rückreise“, sagt er und verweist auf die Lagebewertung der Behörden. Diese sei entscheidend für sichere Reisewege und Abflugtermine. „Wir setzen weiter unsere eigene Flugzeug-Flotte ein, arbeiten mit Partner-Airlines wie Emirates und Qatar Airways und chartern Flugzeuge.“

Ebel dankt den Behörden des Oman sowie den Mitarbeitenden der Deutschen Botschaft in Maskat für die Unterstützung, die die beiden Flüge nach Frankfurt in der Nacht von Freitag auf Samstag möglich gemacht habe. „Allen Gästen, die noch in der Golf-Region auf ihre Rückreise warten, versichere ich: Wir tun alles, um sie zeitnah und sicher nach Hause fliegen zu können“, sagt der TUI-Vorstandsvorsitzende. Flugzeuge stünden in ausreichender Zahl bereit. Entscheidend seien sichere Flughäfen und Luft-Korridore, die die Behörden freigeben. 

Zudem dankt Ebel auch den Crews sowie den Kollegen in den Reisebüros, Call-Centern und im Kundenservice. „Sie sind für viele Kunden derzeit die ersten Ansprechpartner und machen ebenfalls einen herausragenden Job in dieser herausfordernden Zeit.“