
Obwohl Studien- und Erlebnisreisende die Welt schon weitgehend entdeckt haben, gibt es doch immer wieder neue Ziele zu erkunden. Nordkorea beispielsweise taucht zum ersten Mal im neuen Intrepid-Programm für 2017 auf. Der neuntägige Trip soll „hinter die Propaganda-Kulissen“ des abgeschotteten Landes führen, heißt es vielversprechend.
Und der Dortmunder Spezialist Reisen mit Sinnen führt seine Gäste erstmals ins kleine Suriname, nördlich von Brasilien zwischen Guyana und Französisch-Guyana gelegen. Das dünn besiedelte Land ist vor allem von tropischem Dschungel durchzogen.
Für Dino Steinkamp, Leiter Studienreisen bei Dertour, ist Albanien einer der letzten weißen Flecken auf der touristischen Landkarte. Das kleine Land am Mittelmeer befindet sich neu im Europa-Programm von Dertour, das im November auf den Markt kommt.
Auch Studiosus, Dr. Tigges, Wikinger, Karawane und weitere Veranstalter haben Albanien ins Programm genommen, mit den Unesco-Welterbestätten Butrint und Berat oder dem Ohridsee. Das Nachbarland Montenegro bietet G Adventures neu an, etwa mit einem Segeltörn.
Ein weiteres kaum entdecktes Ziel in Europa ist Weißrussland. SKR Reisen führt das Land zwischen Litauen und Ukraine erstmals im Katalog 2017. Eine achttägige Belarus-Rundreise führt unter anderem nach Vitebsk, der Geburtsstadt Marc Chagalls, sowie ins Naturreservat Berezinsky.
Mehr zum Thema Studien- und Erlebnisreisen lesen Sie in ta 44/2016.


