Die neue Bahn-Chefin macht Dampf: Ab Anfang kommenden Jahres will Evelyn Palla den Konzern umbauen. Im Rahmen der Umstrukturierung sollen Vorstand und Zentrale der DB verschlankt werden. Darüber hinaus sind laut einer Mitteilung Sofortprogramme für mehr Qualität und ein besseres Kundenerlebnis geplant, wofür rund 140 Millionen Euro investiert werden sollen.
„Eine bessere Bahn braucht einen konsequenten Neustart und ein radikales Umdenken auf allen Ebenen. Ich freue mich sehr über den Rückenwind durch den Aufsichtsrat“, so Palla bei der Vorstellung ihrer Pläne. Das bedeute eine konsequente Dezentralisierung von Aufgaben und mehr unternehmerisches Handeln. Der Fokus liege als Erstes darauf, „schlanker, schneller und kundenorientierter“ zu werden.
Sofortprogramme für Bahn-Kunden
Dazu etabliert Palla zum 1. Januar 2026 eine neue Konzernstruktur mit weniger Ressorts, weniger Einheiten und weniger Führungskräften. Unterm Strich soll es 50 Prozent weniger Top-Manager geben.
Vorgesehen ist unter anderem eine Verkleinerung des Konzernvorstands, eine Verschlankung auf den Ebenen unterhalb des Konzernvorstands sowie in den Sparten DB Fernverkehr und DB Regio und die Etablierung eines neuen Vorstands bei der Infrastruktur-Tochter DB Infra Go. Daneben soll eine neue Funktion zur „Steuerung der Qualität“ direkt bei der Vorstandsvorsitzenden angesiedelt werden.
Darüber hinaus startet die Bahn drei Sofortprogramme für ein besseres Reiseerlebnis. Dabei gehe es um mehr Komfort in den Zügen des Fernverkehrs, eine bessere Kundenkommunikation sowie mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen, heißt es.





