Discover Airlines: „In der Privatreisebranche angekommen“

Das Foto zeigt einen Geschäftsmann im Vordergrund, der in einem hell gestalteten Büroraum mit modernen Einrichtungsdetails wie Lampenringen und gelben Schirmen steht. Im Hintergrund erkennt man einen Empfangsbereich und eine offene, freundliche Arbeitsatmosphäre.
Sieht Discover Airlines inzwischen fest etabliert: CEO Ulrich Lindner. Foto: Discover Airlines

Die Ferienfluggesellschaft Discover Airlines zieht eine positive Bilanz ihrer ersten fünf Jahre am Markt. Die im Sommer 2021 gestartete Lufthansa-Tochter sei inzwischen „in der Privatreisebranche angekommen“ und habe sich dort als „die Qualitäts-Ferienfluggesellschaft der Lufthansa Group“ etabliert, resümierte Airline-Chef Ulrich Lindner jüngst bei der Vorstellung der neuen Langstreckenkabine „Ocean Blue“.

Lindner, der seit Dezember 2025 neuer CEO von Discover Airlines ist, untermauerte diesen Erfolg mit einigen Zahlen. So habe die Fluglinie allein im vergangenen Jahr rund vier Millionen Passagiere transportiert und 2024 einen Gewinn im mittleren zweistelligen Millionenbereich erzielt. Nach Angaben des Discover-Chefs ist der noch junge Urlaubsflieger, der die Hälfte des Geschäfts in Zusammenarbeit mit Veranstaltern und Reisebüros erwirtschaftet, bereits „im dritten Jahr in Folge profitabel“.

Flotte wächst auf 40 Flugzeuge

Ulrich Lindner verwies zudem darauf, dass die Airline mit einem Net Promoter Score (NPS) von rund 60 auch in Sachen Kundenzufriedenheit „im Branchenvergleich führend“ sei.

Nach den Worten des CEO tritt Discover Airlines jetzt in die „größte und wegweisende Etappe“ ein. „Die nächsten drei Jahren stehen im Zeichen von Wachstum, Modernisierung und Investition“, sagte Lindner nicht nur mit Blick auf die Einführung der neuen Kabine ab 2027.

Die Flotte des Urlaubsfliegers werde um 30 Prozent auf 40 Flugzeuge wachsen und mit den vier Airbus A350, die im nächsten Jahr dazukämen, sei Discover in der Lage, entferntere Reiseziele anzufliegen als bisher. Die letzten drei A330-200 dagegen würden in den nächsten Monaten die Flotte verlassen und durch A330-300 ersetzt.