Durch den Iran-Krieg wurde ihr Betrieb zunächst komplett lahmgelegt und auch jetzt noch fliegen sie mit reduzierter Kapazität. Aber die drei großen Golf-Carrier Emirates, Etihad und Qatar fahren ihr Angebot nun wieder hoch – auch in den deutschsprachigen Märkten, wie unter anderem das Flugfachportal Airliners.de berichtet. Dennoch: Das Vorkriegsniveau ist noch lange nicht erreicht.
Emirates nähert sich dem Niveau aus der Zeit vor dem Iran-Krieg aber bereits wieder an. Ab dem 23. April fliegt die Airline vom neuen Terminal 3 in Frankfurt und bedient dann wieder zweimal täglich die Strecke nach Dubai. Ab Düsseldorf setzt Emirates für den täglichen Flug sogar wieder einen Airbus A380 ein.

Golf-Carrier erst bei 60 Prozent in DACH-Region
Etihad bietet derweil wöchentlich wieder 21 Flüge nach Frankfurt, Müchen und Düsseldorf an. Auch Genf, Zürich und Wien werden wieder regelmäßig bedient. Das Kontingent der Airline mit Hauptsitz in Abu Dhabi bleibt laut Airliners.de aber noch deutlich hinter der Zeit vor dem Krieg zurück.
Auch Qatar Airways fliegt wieder regelmäßig nach Berlin, Frankfurt, München, Wien und Zürich, Düsseldorf soll Mitte Juni folgen. Zudem hat das Emirat Katar angekündigt, den Hamad International Airport in Doha schrittweise wieder für ausländische Fluggesellschaften zu öffnen.
Zu Beginn des Iran-Kriegs hatte das Land den Flughafenbetrieb vorübergehend komplett eingestellt, anschließend hatte zunächst Qatar Airways als nationale Fluggesellschaft wieder ihren Betrieb aufgenommen. Nun sollen ausländische Carrier folgen. In Dubai bleiben die Kapazitätsbeschränkungen für ausländische Airlines noch bis Ende Mai bestehen.
Über die gesamten Streckennetze gesehen bedienen die drei Golf-Carrier laut Bericht inzwischen wieder 60 Prozent ihres Angebots – bis zum Vorkriegsniveau ist es also noch ein längerer Weg.


