In diesen Urlaubsländern drohen besonders hohe Bußgelder

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Grafik mit einem Fußball auf einem hellblauen Hintergrund, umgeben von Linien, die ein Spielfeld darstellen, und der Zahl drei.

Wer im Ausland mit dem Auto oder Mietwagen unterwegs ist, sollte Verkehrsverstöße nicht unterschätzen. Eine Auswertung von Bußgeldregeln in 15 beliebten Reiseländern zeigt teils erhebliche Unterschiede. Besonders teuer werden schwere Tempoverstöße in Italien: Wer dort mehr als 60 km/h zu schnell fährt, muss im Extremfall mit bis zu 3287 Euro rechnen.

Nahaufnahme eines Parktickets, das unter dem Scheibenwischer eines roten Autos steckt, mit unscharfem Hintergrund.
Auch Falschparken kann in vielen Urlaubsländern zu hohen Bußgeldern führen. Foto: AndreyPopov/iStock

Auch in anderen Ländern kann zu schnelles Fahren schnell teuer werden. In Frankreich werden bei mehr als 50 km/h über dem Limit bis zu 1500 Euro fällig. In Australien kostet ein schwerer Tempoverstoß umgerechnet 620 Euro, bei schweren Fahrzeugen sogar 1.424 Euro. Neuseeland staffelt die Strafen ebenfalls deutlich: Bei 46 bis 50 km/h zu viel werden bereits 314 Euro fällig.

Auch Parken kann teuer werden

Nicht nur beim Tempo gibt es große Unterschiede. In Spanien können Parkverstöße mit bis zu 200 Euro geahndet werden und liegen damit im oberen Bereich der untersuchten Länder. In Frankreich beginnen Parkverstöße bei 15 Euro, in Portugal bei 30 Euro und in Italien bei 40 Euro. Auch in der Schweiz sind einzelne Verstöße klar geregelt: Wer etwa die Parkscheibe nicht gut sichtbar anbringt oder die Parkzeit überschreitet, zahlt 40 Franken.

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Eine lächelnde Flugbegleiterin in roter Uniform steht vor einem Freebird-Logo und präsentiert ein Buchungsangebot für Flüge.

Die höchsten Bußgelder der Auswertung betreffen allerdings Alkohol und Drogen am Steuer. In Frankreich werden dafür jeweils bis zu 4.500 Euro fällig. In Italien drohen bei Alkohol am Steuer bis zu 2.000 Euro, in Spanien beginnen die Strafen bei 500 Euro. „Wer im Ausland mit dem Auto oder Mietwagen unterwegs ist, sollte sich vorab nicht nur mit den geltenden Tempolimits vertraut machen, sondern auch Parkregelungen und Promillegrenzen kennen“, sagt Frieder Bechtel, Sprecher von billiger-mietwagen.de.