Malta hebt Maskenpflicht auf

Ab Mai werden auf Malta weitere Corona-Maßnahmen gelockert
Ab Mai werden auf Malta weitere Corona-Maßnahmen gelockert. Foto: RnDmS/iStockphoto

Malta geht einen großen Schritt weiter in Richtung Vor-Corona-Normalität. Nachdem seit 11. April nicht beziehungsweise unvollständig gegen das Coronavirus geimpfte Urlauber einreisen können, ohne anschließend in Quarantäne zu müssen, will das kleinste EU-Land ab Mai weitere Corona-Beschränkungen aufheben.

Laut der Deutschen Presse-Agentur (DPA) müssen Menschen ab 2. Mai in Geschäften, Büros und öffentlichen Gebäuden keine Masken mehr tragen. Das habe Gesundheitsminister Chris Fearne angekündigt, heißt es in einem Bericht. Zudem brauchten Touristen kein Einreiseformular mehr.

Weiterhin gültig bleibt jedoch die Maskenpflicht auf den Flügen nach Malta. Auch die 3-G-Regel bleibt bestehen. Das heißt, wer einreisen möchte benötigt einen Corona-Impfnachweis, einen negativen Test oder einen Genesenennachweis.

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Auf Hochzeiten, Konzerten und anderen Veranstaltungen benötigen Gäste ab Mai keine Corona-Impfnachweise mehr. Auch die Beschränkung von Besucherzahlen entfalle, schreibt DPA. Wer sich mit dem Coronavirus infiziert habe, müsse sich eine Woche lang isolieren, Kontaktpersonen brauchen nicht mehr in Quarantäne zu gehen.

Gesundheitsminister Fearne begründet die Lockerungen damit, dass die Zahl der Infizierten, die auf Intensivstationen behandelt werden mussten, konstant niedrig sei. Stand Freitag (22. April) waren es nach offiziellen Angaben zwei Patienten.

Die Impfquote auf Malta ist sehr hoch. 97 Prozent der zu impfenden Bevölkerung haben sich gegen das Coronavirus immunisieren lassen.

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