Türkei-Urlaub: RTK diskutiert neue Preismodelle

Die steigenden Preise in einem der beliebtesten Ferienziele der Deutschen beschäftigen die Branche. Um die Türkei im Veranstaltergeschäft weiter unter den Spitzenreitern zu halten, hat sich RTK-Chef und QTA-Sprecher Thomas Bösl zu einem „offenen Gespräch“ mit Erkan Yagci, dem Präsidenten des türkischen Hotelverbands Türofed getroffen. Dabei sei es um Marktentwicklung sowie Preis- und Angebotsstrukturen gegangen, wie es in einer Mitteilung der Raiffeisen Touristik Group heißt.

„Die Türkei ist einer der wichtigsten Märkte für uns, und die Wettbewerbsfähigkeit ist uns sehr wichtig“, wird Bösl zitiert. Flexibel zu bleiben und „neue Konzepte zu diskutieren“ sei essenziell, um angesichts des höheren Preisniveaus in Kombination mit „sensiblen Kundenreaktionen“ das Türkei-Geschäft nicht zu gefährden. Urlauber reagierten „besonders in der Hochsaison empfindlich auf Preiserhöhungen“, weiß man bei der RTK-Gruppe.

Angebotsformate wie „All-inclusive Light“ oder modulare Verpflegungskonzepte dürften deshalb laut Bösl nicht ausgeschlossen werden. Für den Kunden würde das „mehr Auswahl“ bieten, „ohne das Preis-Leistungs-Verhältnis zu gefährden“. Eine stärkere Differenzierung bei Leistungen und Preisen könnte demnach neue Möglichkeiten schaffen, so die Überzeugung.

Die Entscheidung liege letztlich bei den Hotels. „Aber wir müssen gemeinsam darüber sprechen, wie wir die Attraktivität des Reiseziels auch bei steigenden Kosten erhalten können“, fordert Bösl. „Wir freuen uns über den offenen Austausch, es hilft uns, gemeinsam erfolgreich zu bleiben“, so Erkan Yagci. (fx)

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