Brain-Netzwerk: Enttäuscht von TUI

Das Reisebüro-Netzwerk Brain kritisiert das neue Provisionsmodell von TUI
Das Reisebüro-Netzwerk Brain kritisiert das neue Provisionsmodell von TUI. Foto: ck

Die Kritik am Reiseveranstalter TUI über sein Verhalten in der Corona-Krise reißt nicht ab. Auch das Reisebüro-Netzwerk Brain zeigt sich enttäuscht und kritisiert unter anderem das neue Provisionsmodell des Branchen-Riesen.

Statt über eine grundlege Änderung bei den Einzelagenturverträgen nachzudenken, habe sich TUI für den Kollektivvertrag der QTA-Allianz entschieden und versuche diesen nun „offensiv und positiv darzustellen“, so Udo Hell, Inhaber des City Reisebüros Hell in Waldmohr und einer der Brain-Initiatoren. Allerdings müsse sich der Vertrieb darüber im Klaren sein, dass ein Reisebüro mit Kollektivvertrag künftig nicht mehr selbst mit dem Veranstalter die Konditionen aushandeln könne. Vielmehr begebe man sich „vollkommen in die Hände Dritter“.

Das Netzwerk schließt daraus, dass man bei TUI kaum Wert darauf lege, dem Vertrieb zu signalisieren, dass man in Hannover noch ernst genommen wird.

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Die Konditionen hätten sich im Vergleich zum vergangenen Jahr deutlich verschlechtert, unter anderem auch deshalb, da TUI Cruises, Wolters und Boomerang künftig nicht mehr eingerechnet würden. Auf Ablehnung stößt ebenfalls die Flut der Web-Coupons mit „gedeckelter Provision“.

Den ganzen Artikel lesen Sie in unserer aktuellen Ausgabe 33/34, die hier als E-Paper abrufbar ist.

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