Folge 4: Das Pensum bleibt hoch

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Nach wie vor ist die Nachfrage im Reisebüro Stiefvater in Weil am Rhein groß. Azubi Franka Fingerlin hat entsprechend alle Hände voll zu tun
Nach wie vor ist die Nachfrage im Reisebüro Stiefvater in Weil am Rhein groß. Azubi Franka Fingerlin hat entsprechend alle Hände voll zu tun. Foto: privat

Wissen Sie noch, als ich sagte, dass unsere Hochsaison von Januar bis Februar andauerte? Tja, nun haben wir April und ich muss sagen, dass unser Pensum noch immer sehr ähnlich zu dem ist, was wir die letzten Monate zu bearbeiten hatten.

Nun kommen viele „Nachzügler“ in unser Büro, die sich noch Angebote für den Sommerurlaub einholen möchten. Da die Verfügbarkeiten inzwischen sehr gering sind, gestaltet sich das manchmal als eine kleine Herausforderung. Vor allem wenn der Urlaub während den Sommer-ferien stattfinden soll.

Persönlich finde ich den preislichen Unterschied, den man zwischen der Ferienzeit und dem restlichen Sommer erkennen kann, extrem. Vor allem, da Familien natürlich an die Schulferien gebunden sind und vor allem große Familien mit vielen Kindern von den Hoch- saisonpreisen oft etwas überrumpelt sind.

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Jedoch ist unser Motto „Hier beginnen Ihre Ferien“. Und durch die langjährige Erfahrung unseres großartigen Teams können wir für jeden etwas Passendes finden. Es ist dann umso schöner, wenn wir gute Rückmeldungen von glücklichen Kunden erhalten und natürlich auch Stammkunden generieren können, die immer wieder gerne zu uns kommen, um ihren neuen Urlaubswunsch umsetzen zu können.

Allgemein merke ich immer wieder, wie glücklich ich mich schätzen kann, in einem so tollen und erfahrenen Team arbeiten zu können. Denn ich konnte schon so viel von den Kollegen lernen. Ein Beispiel: An einem Samstag waren wir in unserem Büro ohne unseren beiden Team- leiterinnen. Mittags, gegen 14 Uhr, kam dann ein junges Pärchen in unser Büro, das eine Beratung für seine Flitterwochen im August haben wollte, eine Fernreise war das Ziel.

Da alle meine Kollegen entweder in einem Termin waren oder Laufkundschaft betreut haben, wurde ich mit der Aufgabe betraut, den Wunsch der Kunden aufzunehmen. Das habe ich getan, auch wenn ich sehr aufgeregt war, da Fernreisen im Sommer etwas sind, womit ich zuvor noch nicht wirklich in Berührung gekommen war. Doch da ich meine Kollegen schon öfter bei einer Beratung für eine Fernreise im Sommer belauscht habe, wusste ich, dass sowohl Bali als auch Koh Samui Reiseziele sind, die im Sommer sehr beliebt sind. Das konnte ich dann den Kunden vorschlagen und ihnen sogar schon ein Beispielangebot zeigen. Am nächsten Montag hat anschließend unsere Teamleiterin die Anfrage übernommen und hat die Kunden ausführlich zu ihren Wünschen beraten.

Langsam merke ich, wie viel Verantwortung eigene Buchungen mit sich bringen. Viele Kunden möchten Sitzplätze reservieren, Gepäck aufstocken oder haben explizite Wünsche, was zum Beispiel die Lage des Hotelzimmers betrifft. Hier ist es wichtig, sich einen Termin zu setzen, um die Kundenwünsche zum passenden Zeitpunkt an den Veranstalter oder den Hotelier weiterzuleiten oder eben die gewünschten Sitzplätze zu reservieren.

Jeden Tag wächst man ein Stück über sich hinaus, das hat schon mit dem Tanz der Azubis unserer Firma an der alljährlichen Weihnachtsfeier angefangen. Damals haben wir eine kleine Tanz- und Schauspieleinlage vor allen Mitarbeitern hingelegt. Für mich war das ein kleiner Meilenstein, da ich zuvor oft nur schwer über meinen Schatten springen konnte.

Aber gerade diese „Aufgabe“ hat mir gezeigt, dass man oft mehr schaffen kann als man dachte, am besten mit der Unterstützung anderer. Es hat einen extrem großen Wert, einen starken Rückhalt im Team zu wissen. Ich bin weiterhin sehr gespannt, was in den nächsten Monaten noch passieren und auf mich zukommen wird.

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