TSS: Büros stimmen für Vertrag mit JT Touristik

Hat in Sachen JT Touristik seine Mitgliedsbüros entscheiden lassen: TSS-Chef Manuel Molina
Hat in Sachen JT Touristik seine Mitgliedsbüros entscheiden lassen: TSS-Chef Manuel Molina. Foto: TSS
Hat in Sachen JT Touristik seine Mitgliedsbüros entscheiden lassen: TSS-Chef Manuel Molina
Hat in Sachen JT Touristik seine Mitgliedsbüros entscheiden lassen: TSS-Chef Manuel Molina

Der Grund dafür liegt in den Emotionen, die mit JT Touristik zusammenhängen. So mussten viele Reisebüros nach der Insolvenz des Veranstalters Provisionsverluste hinnehmen, ganz abgesehen von der Zusatzarbeit. Hinzu kommt die viel diskutierte Einstieg von Lidl Reisen, den viele Reisebüros skeptisch sehen.

Das Ziel sei es gewesen, „eine basisdemokratische Entscheidung herbeizuführen und die Gesamtheit der angeschlossenen Reisebüros teilhaben zu lassen“, betont Molina. Im April hatte sich bei einer ersten Umfrage eine deutliche Mehrheit der TSS-Büros dafür ausgesprochen, in Verhandlungen mit JT Touristik zu gehen.

Ihm sei bewusst, „dass aus unterschiedlichsten Beweggründen eine Zusammenarbeit mit JT Touristik nicht für alle unsere Partnerbüros infrage kommt“, sagt Molina. Es stehe jedem Reisebüro frei, die ausgehandelten Konditionen zu nutzen oder nicht.

Sobald man den Vertrag vorliegen habe, werde man die Reisebüros „umgehend mit den bereits dargestellten Konditionen eingliedern lassen“. TSS-Büros, die einen eigenen Agenturvertrag mit JT Touristik schließen werden oder geschlossen haben, sollten der Kooperation ihre Agenturnummer mitteilen, damit auch sie „von den ausgehandelten Provisionen profitieren“.

Ungeachtet des Rahmenvertrags wolle man die Entwicklungen und Entscheidungen bei JT Touristik und Lidl Reisen beobachten und sich zu diesem Thema auch auf den regionalen Plattformen austauschen.

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