
Nach dem grundlegenden Umbau des hauseigenen Reservierungssystems Iris plus will TUI nun die Funktionen für die Beratung und den Verkauf am Counter verbessern. Während des Umbaus habe man sich vor allem „um die Verarbeitung im Hintergrund gekümmert“. Jetzt laufe das System stabil und es sei an der Zeit, „sich wieder mit den für Expedienten wichtigen Prozessen zu beschäftigen“, berichtet Iris-plus-Chefin Tanja Heckert.
Gemeinsam mit Reiseverkäufern und TUI-Managern sei ein Katalog mit 230 Anforderungen erarbeitet worden, der nun schrittweise abgearbeitet werde. Die ersten Ergebnisse gibt es in der Version Iris plus 8.0, die in diesen Tagen freigeschaltet wurde. So wurde die Maske „Umbuchen“ optisch und funktionell der „Buchen Kombi“-Maske angeglichen. Zudem gibt es eine Umbuchungsvorschau. Sie bietet eine umfassende Gegenüberstellung zur aktuell gebuchten Reise.
Die Tagesinfo informiert nunmehr auch über fest werdende Optionen und weist auf neue Notizen hin. Freitags werden fest werdende Optionen für den Samstag abgefragt und automatisch in die Tagesinfo übernommen.
Neue Funktionalitäten bietet zudem der Einstieg Flusskreuzfahrten. In den Einstiegen Paket, Unterkunft und Rundreise können über eine Auswahlbox gezielt Produkte bestimmter Reisewelten abgefragt werden. Sollten die Urlaubsmotive des Kunden unklar sein, kann der Reisewelten-Finder genutzt werden.
Iris plus wurde 2004 eingeführt, das Vorgängersystem Iris wurde zwei Jahre später abgeschaltet. 2008 begann TUI mit dem Austausch des internen Buchungssystems, dessen Release 4 (ab 2010) am Counter zu massiven Problemen im Alltagsgeschäft führte. So brach das System immer wieder zusammen und Preise wurden zum Teil falsch dargestellt. Iris plus ist für TUI wichtig, um Alleinstellungsmerkmale der eigenen Produkte darstellen zu können.


