Die Lufthansa-Tochter Eurowings bietet im Sommerflugplan 2026 neue Direktverbindungen von mehreren deutschen Flughäfen an. Zudem werden die Kapazitäten zu nachfragestarken Urlaubszielen wie etwa Alicante, Cagliari, Faro, Malaga, Neapel, Nizza und Olbia deutlich aufgestockt. Das Gesamtangebot umfasst künftig 150 Ziele in 40 Ländern, wie das Unternehmen ankündigt.
So steuert die Airline ab der größten Basis in Düsseldorf erstmals die Hauptstädte Madrid und Tallinn an. Von Berlin aus werden neue Verbindungen nach Lissabon, London und Sarajevo sowie nach Kavala, Neapel und Olbia aufgelegt.
Mallorca bleibt stärkstes Ziel
Ab Köln/Bonn neu im Programm sind Lanzarote, Pristina und Tiflis. Stuttgart erhält in den Sommerferien eine Verbindung nach Marrakesch. Von Hamburg aus steuert Eurowings künftig auch im Sommer Tel Aviv an und ab Hannover stehen Alicante und Nizza neu im Flugplan.
Besonders stark ist Eurowings auch im kommenden Sommer beim Mallorca-Angebot. Von 25 Flughäfen starten wöchentlich bis zu 400 Flüge auf die Baleareninsel, allein ab Düsseldorf geht es 64-mal pro Woche nach Palma.
Streichungen auf Balkan-Routen
Dagegen nimmt die Fluggesellschaft Abstriche auf Strecken zu Balkan-Zielen vor. Laut einem Bericht von Ex-Yu Aviation fallen während der Hochsaison 20 wöchentliche Flüge weg, wobei die Verbindungen Düsseldorf–Ljubljana, Dortmund–Split und Hamburg–Dubrovnik komplett gestrichen werden. Außerdem reduziert Eurowings auf mehreren Routen die Frequenzen.




