Vergangene Woche hat die Lufthansa Group im Zuge ihres vorgezogenen Sparpakets die Tochter Lufthansa Cityline eingestellt. Nach dem abrupten Betriebsende fallen nun rund 1.000 Flüge pro Woche weg, welche die Regionalfluggesellschaft für die Kernmarke durchgeführt hatte. Laut Lufthansa sollen möglichst viele Cityline-Verbindungen von anderen Airlines des Konzerns sowie von Partnern durchgeführt werden.

In einer Mitteilung an Vertriebspartner wurde nun kurz zusammengefasst, welche Auswirkungen die Änderungen auf die Buchungen für den aktuellen Sommerflugplan haben.
Regelungen zu Umbuchungen und Erstattungen
Demnach wurden die Flugstreichungen für Abflüge bis einschließlich 23. April 2026 bereits vorgenommen und in den betroffenen PNRs auf „UN“ gesetzt. Umbuchungen und Erstattungen von gestrichenen Verbindungen beziehungsweise für Flüge, die durch die Airline automatisiert umgebucht wurden, können Agenturpartner gemäß der SKCHG/INVOL-Richtlinie eigenständig vornehmen.
Für Abflüge zwischen 24. April und 31. Mai werden die erforderlichen Flugstreichungen und automatisierten Umbuchungen am heutigen Montag in den Buchungssystemen umgesetzt. Für gestrichene Flüge beziehungsweise für Verbindungen, die durch die Airline umgebucht wurden, gilt ebenfalls die SKCHG/INVOL Policy.
Bei den Cityline-Flügen ab dem 1. Juni sollten Vertriebspartner keine proaktiven Umbuchungen vornehmen, bittet die Lufthansa Group. Man arbeite bereits an einem neuen kontinentalen Sommerflugplan, um möglichst viele Verbindungen und Destinationen weiterhin anzubieten, heißt es.
Für laufend aktualisierte Informationen zur Herausnahme der Lufthansa CityLine Flüge empfiehlt Lufthansa einen regelmäßigen Blick auf die Seite irreg.lufthansaexperts.com.


