Waldbrände auf Rhodos: Veranstalter stornieren weitere Reisen

Aufgrund der Waldbrände stornieren Schauinsland-Reisen und DER Touristik weitere Reisen nach Rhodos
Aufgrund der Waldbrände stornieren Schauinsland-Reisen und DER Touristik weitere Reisen nach Rhodos. Foto: thelefty/iStockphoto

Die Veranstalter Schauinsland-Reisen und DER Touristik sagen weitere Reisen in die von den Waldbränden betroffenen Gebiete auf Rhodos ab. Schauinsland storniert Touren mit Anreisetag bis zum 31. Juli, DER Touristik bis 3. August.

Laut den Duisburgern werden die Kunden schnellstmöglich über die Absage informiert. Auf Wunsch werden zudem kostenlose Umbuchungen auch für nicht betroffene Regionen auf der griechischen Insel angeboten, heißt es.

Das Serviceteam sei rund um die Uhr mit seiner Partneragentur im Austausch. Man beobachte die Entwicklungen genau und werde die Situation immer wieder entsprechend neu bewerten, teilt Schauinsland mit. Reisebüro-Mitarbeiter erhalten regelmäßige Updates über das Expedientenportal.

Bei DER Touristik sollen die Stornierungen am 28. Juli ab 12 Uhr erfolgen. Insgesamt sei eine niedrige vierstellige Gästezahl evakuiert worden. Diese befinden sich laut dem Unternehmen entweder zu Hause oder in anderen Hotels.

FTI-Gäste können bis 3. August umbuchen

Gäste, die bis 3. August in den Süden von Rhodos anreisen, können bei FTI umbuchen. Vorgänge, die bis 29. Juli, 12 Uhr, nicht umgebucht seien, würden automatisch storniert, teilt der Veranstalter mit. Urlaub im Norden der Insel hingegen könne regulär stattfinden. Falls jedoch Gäste mit Anreise bis 30. Juli umplanen, können sie kostenfrei stornieren oder auf ein anderes Zielgebiet umbuchen.

Ab 31. Juli gelten laut FTI für Reisen in den Norden von Rhodos bei Stornierung wieder die AGB. Weiter Informationen sind auf der Homepage von FTI zu finden.

Temperaturen sinken weiter

Grundsätzlich sei auf Rhodos Entspannung in Sicht. „Die Temperaturen sollen in den nächsten Tagen weiter sinken“, heißt es von DER Touristik. Darüber hinaus habe man sich ein umfassendes Bild von der Lage auch im Norden der Insel gemacht. Dort gebe es keine Beeinträchtigungen durch die Brände. Gäste könnten dort „uneingeschränkt“ ihren Urlaub genießen.

Dass die Lage sich etwas entspannt, hatte auch der Sprecher der griechischen Feuerwehr, Giannis Artopoios, im staatlichen griechischen Fernsehen erläutert. Bewohnte Gebiete werden ihm zufolge nicht mehr bedroht. Und auch in Mittelgriechenland, wo zahlreiche Feuer ausgebrochen waren, seien die Flammen zum größten Teil eingedämmt worden. Dennoch bleibe die Brandgefahr groß. „Es herrscht weiterhin höchste Alarmstufe“, warnte er.