Reisevertrieb

Last-Minute-Geschäft: Nachfrage zieht deutlich an

Der Sommer 2019 könnte doch noch richtig Fahrt aufnehmen. Das jedenfalls glauben die FTI-Manager Ralph Schiller und Richard Reindl angesichts der aktuellen Nachfrage beim Last-Minute-Spezialisten 5 vor Flug. Der erlebte Mitte Juni die stärksten Buchungseingänge seit Firmengründung, allein am 17. Juni gingen Buchungen mit einem Umsatz von 2,4 Millionen Euro ein.

Auch die durchschnittlichen Umsätze stimmen: Der durchschnittliche Warenkorbwert liegt Reindl zufolge bei 700 Euro. „Pro Buchung sind damit im Schnitt 1.400 Euro Umsatz möglich“, widerspricht der Manager dem oftmals geäußerten Vorwurf, Last-Minute „bringe für Reisebüros nichts“.

Die guten Durchschnittsumsätze sind für FTI-Vertriebschef Ralph Schiller auch ein Indiz dafür, dass eine Preisschlacht bislang nicht in Sicht ist. Es gebe vielmehr einen Nachfragestau, der sich nun etwas auflöse. Aktuell im Trend seien bei 5 vor Flug momentan Griechenland, Ägypten und die Kanarischen Inseln.

Aus Schillers Sicht sollte die aktuelle Entwicklung für Reisebüros ein Signal sein, „Last-Minute aktiv anzugehen“. Denn auch für FTI und andere Veranstalter sei nun ein gutes Last-Minute-Geschäft sehr wahrscheinlich. „5 vor Flug ist gewöhnlich ein sehr guter Indikator“, so der FTI-Geschäftsführer.

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