Jordanien zählt zwar nicht zu den großen Fußballnationen, doch das Königreich im Nahen Osten hat Urlaubern weit mehr zu bieten als sportliche Wettbewerbe. Zwischen Wüstenlandschaften, antiken Felsenstädten und dem Toten Meer vereint das Land auf vergleichsweise kleiner Fläche eine enorme Vielfalt.
Rund elf Millionen Menschen leben in Jordanien, das an Israel, Saudi-Arabien, den Irak und Syrien grenzt. Die bekannteste Sehenswürdigkeit des „Kingdom of Time“ ist zweifelsohne die Felsenstadt Petra. Die ehemalige Hauptstadt der Nabatäer wurde vor mehr als 2.000 Jahren in den roten Sandstein gebaut. Heute zählt sie zum Unesco-Welterbe sowie zu den „Neuen sieben Weltwundern“.

Auch das Wüstengebiet Wadi Rum, das „Tal des Mondes“, zählt zum Unesco-Welterbe und beeindruckt Urlauber regelmäßig. Die spektakuläre Landschaft aus Felsen, Sanddünen und Schluchten diente bereits als Kulisse für zahlreiche Filme, darunter „Lawrence von Arabien“, „Der Marsianer“ und Teile der „Star Wars“-Reihe. Und auch Teile von „Star Trek“ wurden dort gedreht – mit königlicher Unterstützung. König Abdullah II. von Jordanien ist bekennender Fan der Reihe und hatte 1996 einen Statistenauftritt in der Serie. Damals war er noch Prinz. Erst am 7. Februar 1999 wurde er zum König gekürt.
Das Meer, in dem man nicht untergeht
Eine der größten Attraktionen des Landes ist das Totes Meer. Der See liegt mehr als 400 Meter unter dem Meeresspiegel. Aufgrund des extrem hohen Salzgehalts können Besucher dort nahezu schwerelos auf dem Wasser treiben. Pro Jahr sinkt der Wasserspiegel des Toten Meeres um etwa einen Meter ab. Wer in ihm tauchen möchte, braucht mehr als 60 Kilogramm zusätzliches Gewicht.
Neben den Sehenswürdigkeiten ist Jordanien wie viele Länder im Nahen Osten auch für seine Gastfreundschaft bekannt. Besucher werden häufig spontan auf einen Tee eingeladen. Nationalgetränk ist süßer schwarzer Tee mit Minze oder Salbei, der in vielen Regionen zum Alltag gehört.
Ein Nationalgericht als Unesco-Kulturerbe
Als Nationalgericht gilt Mansaf – Lammfleisch mit Reis und einer Sauce aus fermentiertem Joghurt. Traditionell wird gemeinsam von einer großen Platte gegessen. Die Unesco hat das Gericht zum immateriellen Kulturerbe erklärt.
Mehr zu den Sehenswürdigkeiten sowie Tipps zum Bereisen des Landes haben die Tourismuswerber von Visit Jordan auf einer Website zusammengestellt. Dort sind auch Einblicke in die Geschichten unzähliger Urlauber zu finden.



