Ägypten

Soma Bay: Es tut sich was

Das Cascades bietet den größten Spa- und Wellness-Bereich in Soma Bay. Foto: FVA Soma Bay

Die Halbinsel am Roten Meer erfindet sich neu

Nein, ein „Geheimtipp“ ist Soma Bay sicherlich nicht mehr. Im Gegenteil, die Urlaubsdestination auf der Halbinsel am Roten Meer – rund 45 Minuten Fahrzeit vom Flughafen Hurghada entfernt – erfreut sich bei den überwiegend deutschen Gästen inzwischen wieder großer Beliebtheit. Die kleine Delle in der Nachfrage ist längst überwunden und die rund 2.800 Betten der „Big Five“ waren im Juni bereits zu über 60 Prozent ausgelastet.

„Ägypten erlebt ein großartiges touristisches Comeback – hier bei uns in Soma Bay haben wir diesen Sommer sogar 40 Prozent mehr Gäste als im Vorjahreszeitraum“, freut sich Jailane Gamil, Marketing-Director Soma Bay. Zu den fünf Resorts gehören neben dem Robinson Club ein Sheraton, ein Kempinski, das Hotel The Breakers und das Cascade.

Einer der größten Spa-Bereiche weltweit

Mit dem Cascade hat gerade die größte Anlage von Soma Bay, die am höchsten Punkt der Halbinsel – umrundet von einem 18-Loch-Golfplatz – liegt, eine bedeutsame Veränderung erfahren. Aus dem Westin Soma Bay Golf Resort & Spa, gemanagt von Marriott, wurde das Cascade Golf Resort, Spa und Thalasso Soma Bay, wie es etwas sperrig in voller Länge heißt.

Der Eigentümer führt „sein“ Hotel damit wieder selbst und richtet es im Zuge einer Langzeitprojektion neu aus. Aktuell stehen 166 Zimmer und Suiten zur Verfügung, die für Familien auch mit Verbindungstür gebucht werden können. Der gesamte Spa-Bereich, der mit 7.500 Quadratmetern, 65 Behandlungsräumen sowie 830 Quadratmetern Meerwasser-Pool zu den größten auf der Welt gilt, wurde komplett renoviert; neu ist auch das Strandrestaurant mit Meeresfrüchten.
Auch in den anderen Hotels des Komplexes ist diese Aufbruchstimmung spürbar, die sich darum bemüht, einerseits die Stammgäste zu binden und neue zu gewinnen.

Dine-around-Konzept

Das scheint zu gelingen, denn Soma Bay hat vergleichsweise schnell wieder auf die Wunschliste der Urlauber zurückgefunden. Besonders attraktiv ist vor allem, dass die Gäste nicht allein auf den Aufenthalt in ihrem gebuchten Hotel angewiesen sind: Sie können auch in den anderen Häusern essen und sich dort vergnügen.

Neben den vorhandenen Hotspots für Wassersport jeglicher Art wie etwa Kitesurfen, Tauchen, Surfen sowie dem großen Angebot für Golfer hat sich inzwischen eine interessante Infrastruktur für die abendliche Unterhaltung entwickelt.

Ein Mittelpunkt hierfür ist der Yachthafen mit den zahlreichen Spezialitätenrestaurants, Geschäften und Bars, die das Unterhaltungsangebot der einzelnen Hotels ergänzen. Das Angebot dort ist vielfältig und reicht etwa vom Show-Cooking fernöstlicher Gerichte im Restaurant Bamboo Shoot (gehört zum Kempinski), dem Restaurant La Pergola mit mediterranen Speisen bis hin zum Sobar Gastropub mit New-York-Feeling.

Es geht aber auch anders: Beliebt sind beispiels‧weise die legendären Full-Moon-Strandpartys, die das Hotel The Breakers mit dem Robinson Club im Kitehouse feiert. Darüber hinaus finden hier immer wieder Konzerte bekannter Musiker statt, wie etwa Ace of Base, Thomas Anders oder die Gipsy Kings. Es ist eben viel los in Soma Bay.

Hein Vogel
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