Reisevertrieb

Hanse Merkur für Krise gerüstet

Die Hanse Merkur zeigt sich auch in der Corona-Krise gut aufgestellt. Zum aktuellen Geschäftsbericht für das Jahr 2019 sagt der Vorstandsvorsitzende Eberhard Sautter, man sei mit einem Konzern-Eigenkapital von 689,4 Millionen Euro (ein Plus von 107,1 Millionen Euro gegenüber 2018) „auch für Krisensituationen bestens gerüstet“. 

Für den Zeitraum Januar bis Mai dieses Jahres musste der Versicherer im Bereich Reise und Freizeit Corona-bedingt jedoch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Umsatzeinbruch von einem knappen Viertel auf 26,6 Millionen Euro hinnehmen. Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet die Hanse Merkur in diesem Geschäftsfeld mit einem Rückgang von 50 bis 60 Millionen Euro. Man befinde sich „gemeinsam mit den Partnern aus der Touristik im Krisenmodus“. In dieser Situation neue Märkte zu erschließen sei schwierig.

Im Unternehmen selbst habe man sich gut auf die Krise eingestellt: Zwischenzeitlich arbeiteten bis zu 90 Prozent der Mitarbeiter im Homeoffice. Die flexible Arbeitsplatz- und Arbeitszeitgestaltung werde auf Wunsch der Angestellten auch über die Krise hinaus fortgesetzt.

 
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