Kreuzfahrten

Costa Toscana in Barcelona getauft

Tauf-Foto im Theater (von links): Tim Meyer, CEO der Meyer Werft, Taufpatin Chanel, ein Vertreter der Kirche, Carnival-Manager Arnold Donald und Micky Arrison sowie Costa-CEO Michael Thamm. Foto: ck

Tauf-Foto im Theater (von links): Tim Meyer, CEO der Meyer Werft, Taufpatin Chanel, ein Vertreter der Kirche, Carnival-Manager Arnold Donald und Micky Arrison sowie Costa-CEO Michael Thamm. Foto: ck

Die italienische Kreuzfahrtreederei Costa Crociere hat am Donnerstag in Barcelona die Costa Toscana getauft. Das Schwesterschiff der Costa Smeralda für rund 6.500 Passagiere ist bereits seit März dieses Jahres in Dienst und der vorerst letzte Neubau der Carnival-Tochter. Optionen für den Bau weiterer Schiffe bestünden derzeit nicht, sagte Deutschland-Chef Jörg Rudolph am Rande der Tauffeierlichkeiten.

2023 wohl wieder auf Vor-Krisen-Niveau

Zu denen waren vornehmlich Vertriebspartner aus dem italienischen und dem spanischen Quellmarkt eingeladen worden, nur eine Handvoll kamen aus Deutschland, nachdem Costa Kreuzfahrten bereits zur Indienststellung etwa 60 deutsche Reisebüro-Partner an Bord geholt hatte. Die Costa Toscana sei sehr gut gebucht, berichtet Jörg Rudolph, insgesamt entwickele sich das Geschäft spürbar positiv, „Die Kreuzfahrt kommt wieder nach der Talfahrt und zwei harten Jahren“, so der Manager. Er sei „optimistisch, dass wir 2023 wieder das Vor-Krisen-Niveau erreichen werden“, so Rudolph gegenüber touristik aktuell. 

Das neue, knapp eine Milliarde teure LNG-Schiff Costa Toscana soll dazu einen maßgeblichen Beitrag leisten. Nachhaltigkeit werde zunehmend zu einem echten Buchungsargument, berichtet Rudolph.

Costa Toscana ab Herbst auch nach Mallorca 

Der Neubau kreuzt in seinem Premierensommer im Mittelmeer, Häfen sind Savona, Marseille, Barcelona, Valencia, Palermo, Civitavecchia, Neapel und Ibiza. Ab Herbst steht auch Mallorca im Fahrplan. Die Unterschiede zur Schwester Smeralda beschränken sich im Wesentlichen aufs Design, neu sind zwei zusätzliche kleine Infinity-Pools am Heck der Toscana. Neue Kabinenkategorien gibt es laut Vertriebschef Arik Vollmer nicht: Gäste können aus sechs Kategorien wählen – darunter 28 Suiten, 106 Kabinen mit Terrasse und 1.534 mit Balkon. Das gastronomische Bordangebot umfasst 15 Restaurants sowie 19 Bars und Lounges. Zudem gibt es insgesamt 13 Pools, Jacuzzis und Schwimmbecken – plus Aqua-Park mit spektakuären Rutschen. Neu sind Landausflüge mit National Geographic.

Mehr zu Costa lesen sie in der nächsten Ausgabe von touristik aktuell.

   
Christofer Knaak